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„Wir bereichern uns gegenseitig“

Schule am Hohen Hagen und Carl-Friedrich-Gauß-Schule kooperieren „Wir bereichern uns gegenseitig“

Seit diesem Schuljahr essen zwischen 30 und 40 Grundschüler der Carl-Friedrich-Gauß-Schule täglich in der Mensa der Schule am Hohen Hagen zu Mittag. Eine Kooperationsvereinbarung für beide Schulen haben die Rektorinnen Stephanie Bachmann und Sabine Hawellek am Dienstag unterschrieben.

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Beide Schulen nutzen künftig die Mensa gemeinsam.

Quelle: CH

Dransfeld. Nach 13 Uhr gehen die Grundschüler den kurzen Weg zur Oberschule, um dort zu essen. „Dadurch, dass wir zeitversetzt essen, funktioniert die Platzaufteilung“, erklärt Hawellek, Rektorin der Schule am Hohen Hagen. Das Bio-Essen findet sowohl bei den Grundschülern als auch bei den Oberschülern sehr viel Anklang, bestätigen beide Schulleiterinnen. „Das Essen und die Räumlichkeiten werden sehr gut angenommen“, sagt Bachmann, Rektorin der Carl-Friedrich-Gauß-Schule.

Als „intelligente Lösung“ bezeichnet Kreisrat Marcel Riethig (SPD) die Kooperation. Sie zeige, wie hilfreich eine Zusammenarbeit für den Übergang von der Grundschule zur Oberschule sei. Daher sei sie absolut im Interesse der Kinder, so Riethig. Auch Hawellek ist davon überzeugt, dass den Kindern so der Schulübergang erleichtert wird: „Sie lernen unsere Schule kennen, und auch die Scheu vor den Großen wird abgebaut.“ Um die Kooperation der Schulen zu ermöglichen, arbeiteten der Landkreis Göttingen und die Samtgemeinde Dransfeld als Träger zusammen.

Als „Mehrwertangebot“ betrachtet Bürgermeister Mathias Eilers (SPD) die Zusammenarbeit. Sie komme nicht nur der Grundschule zugute, sie sei auch Werbung für die Oberschule, sagt er und ergänzt: „Ich bin dem Landkreis sehr dankbar für die Unterstützung.“ Die Kooperation betrifft aber nicht nur die Nutzung der Mensa. Beide Schulen arbeiten auch mit einem ehemaligen Schüler zusammen, der beide Einrichtungen besuchte. In der Oberschule bietet er Sportkurse an und in der Grundschule unterstützte er unter anderem die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund.

Laut Bachmann laufe die Zusammenarbeit sehr gut und ohne Probleme. „Wir bereichern uns gegenseitig“, erklärt die Rektorin.

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