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Bürgerpreis für Flüchtlings-Helfer

Bürgerpreis für Flüchtlings-Helfer

Stresserprobt und engagiert, auch in der Krise geduldig - das zeichnet die Institutionen, Organisationen und Helfer rund um das Grenzdurchgangslager Friedland aus. Deshalb wurde ihnen während des Neujahrsempfanges der Gemeinde Friedland der Bürgerpreis 2016 zugesprochen.

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Quelle: HW

Friedland. Schon seit 70 Jahren, so Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD), sei das Zusammenspiel der Strukturen rund um das Lager aus Ehrenamtlichen und Behörden erprobt und bewährt. Das habe im Jahr 2015 in einer krisenhaften Situation durch bis zu siebenfacher Überbelegung des Lagers sehr geholfen.

Ortsbürgermeister Wilfried Henze (CDU) gab dieses Lob an die Bevölkerung weiter. Die Friedländer seien souverän mit der Situation umgegangen, immer ruhig und besonnen geblieben.

Stellvertretend für die Ehrenamtlichen erhielten Henze selbst, für die katholische und die evangelische Kirche Thomas Heek und Pastor Diemo Rollert, für den DRK-Suchdienst Charlotte Grams, für die Friedland-Hilfe Karl-Heinz Keudel, für die Innere Mission Pastor Martin Steinberg und für das Bundesverwaltungsamt Frank Jenssen die Auszeichnung in Form einer Urkunde.

Dazu zählen auch Detlef Schütte vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie der Leiter der Landesaufnahmebehörde, Heinrich Hörnschemeyer, und schließlich für die Polizei der neue Dienststgellenleiter in Groß Schneen, Jens Risting. Damit "die Kräfte nicht nachlassen", so Friedrichs, gab es obenauf eine kleine Stärkung in Form einer Mettwurst für das nächste  gemeinsame Frühstück der Helfer im Lager Friedland.

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