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Endlich mal wieder entrümpeln

Erster Dorf-Flohmarkt in Groß Schneen Endlich mal wieder entrümpeln

Spaß haben und im gesamten Dorf nette Leute kennenlernen: Dieser Gedanke steckt hinter dem von Thomas Bielefeld und Werner Hübener organisierten ersten Dorf-Flohmarkt in Groß Schneen. Bewohner der Ortschaft bieten am Sonntag, 5. Juni, von 10 bis 17 Uhr unterschiedliche Dinge zum Kauf an.

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Privater Flohmarkt mit Werner Hübener und Thomas Bielefeld.

Quelle: Harald Wenzel

Groß Schneen. Gleich zwei Wahlsprüche haben die Organisatoren des Dorf-Flohmarkt ausgegeben: „Jeden Morgen wacht einer auf, man muss ihn nur finden“ und „Haben ist besser als brauchen“. Getreu dieser Mottos werden am Sonntag für die Besucher des Flohmarktes rund 60 Verkaufsstände aufgebaut. Die Stände verteilen sich über das ganze Dorfgebiet in Groß Schneen.

Bielefeld und Hübener war es wichtig, dass die Verkäufer ortsansässige private Anbieter sind und keine Gewerbetreibenden oder Profi-Flohmarkt-Händler. Jeder Einwohner des Ortes kann in seiner Grundstückseinfahrt oder Garage einen Verkaufsstand eröffnen. Dabei entfallen die Standgebühren. Die Idee, einen Dorf-Flohmarkt in Groß Schneen auszurichten, kommt bei den Bürgern sehr gut an. „Der Dorf-Flohmarkt bietet den Bewohnern der Ortschaft Anlass, ihren Dachboden zu entrümpeln, und die Gelegenheit, die Sachen auf ihrem eigenen Grundstück zu verkaufen“, erklärt Bielefeld.

Bielefeld und Hübener sind leidenschaftliche Flohmarktgänger und legen sehr viel Wert darauf, ihre Vorstellung eines Flohmarktes umzusetzen. Hierbei steht für beide der Spaß am Kaufen und Verkaufen und am Umgang mit den Nachbarn im Mittelpunkt. „Käufer und Verkäufer sollen vor allen Dingen durch das gemeinsame Austauschen und Kennenlernen gleichermaßen Spaß haben. Wir haben sogar Leute aktiviert, die sonst mit Vereinsgeschichten nicht viel am Hut haben“, sagt Hübener.

Um das Kaufen und Verkaufen möglichst unkompliziert zu gestalten, haben die Organisatoren eine Liste der Stände mit Standnummern und Adressen erstellt. Diese zeigt auch, was wo erhältlich ist. Zusätzlich haben Hübener und Bielefeld einen Ortsplan erstellt, aus dem hervorgeht, welcher Stand an welcher Stelle zu finden ist. Außerdem sind die Stände mit bunten Luftballons und der Groß Schneer Kirmesfahne gekennzeichnet, damit man sie besser finden kann.

„Es findet sich hier und da immer die ein oder andere Rarität, nach der man gesucht hat“, sagt Hübener. Bielefeld fügt hinzu:„ Was der eine als Wegwerfartikel bezeichnet, kann ein anderer noch gut gebrauchen.“

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