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Es bleibt bei zwei Windkraftgebieten

Nur Platz südlich des Wendebachs und bei Stockhausen Es bleibt bei zwei Windkraftgebieten

Nach der Entscheidung im Rat, eine Flächennutzungsplanänderung zur Ausweisung von Windkraftgebieten fortzuführen, ist der Bauausschuss über den neuesten Stand informiert worden. Eine Nachprüfung des Büros Puche ergab: Es bleibt bei nur zwei geeigneten Flächen.

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Acht mögliche Flächen wurden erneut untersucht.

Quelle: dpa

Friedland. Sie liegen südlich des Wendebachsees und zwischen Stockhausen und Groß Schneen.

Planer Dirk Puche hatte die bisherigen Analysen, wo überhaupt Windkraft zulässig wäre, überarbeiten müssen. Zum einen, weil der neue Windenergieerlass 1,58 Prozent des Gemeindegebietes als angemessen nennt - das wären in Friedland 120 Hektar. Zum anderen, weil Landschaftsschutz nur noch als weiches Tabukriterium gilt.

Acht mögliche Flächen wurden erneut untersucht. Sechs scheiden aus, weil sie zu klein für einen Windpark sind oder in der Hubschrauber-Nachtflugstrecke der Bundeswehr liegen. Das Gebiet bei Deiderode wird gestrichen, weil dort der Rotmilan lebt, eines bei Reifenhausen, weil ein Uhu dort nistet. Selbst wenn man Landschaftsschutz ausklammert, bleiben einzig 23 Hektar oberhalb des Wendebaches und 43 Hektar rechts und links der B 27. Puche: "Längst nicht die geforderten 120 Hektar. Aber die gibt es in Friedland nicht." Es gebe keine andere Chance, als diese Flächen auszuweisen, wenn die Gemeinde Einfluss auf Standorte behalten wolle.

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