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Streit um Grundschul-Pläne

Freie Wähler wollen Ratsbeschluss rückgängig machen Streit um Grundschul-Pläne

Die Freie Wählergemeinschaft Friedland fordert die Gemeindeverwaltung auf, die Arbeiten am Erweiterungsbau der Grundschule Friedland umgehend einzustellen. Stattdessen sollen die bisher genutzten Räume in Groß Schneen weiter genutzt werden, beantragt die FWGF für die Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 17. November.

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Die Arbeiten am Erweiterungsbau sollen eingestellt werden, so die Freie Wählergemeinschaft.

Quelle: Theodoro da Silva

Friedland. Nachdem der Landkreis Göttingen als Eigentümer des Schulzentrums Groß Schneen der Gemeinde die Räume der Einzelberg schule gekündigte hatte, entschied der Gemeinderat, dass künftig alle Grundschüler in Friedland beschult werden. Daher muss der ebenfalls vom Rat beschlossene dortige Neubau bis 1. August 2017 fertig sein.

Die Wählergemeinschaft argumentiert nun, dass der Baugrund der Erweiterung in Friedland mit Altlasten belastet ist und fordert nun einen mindestens vorläufigen Baustopp und eine neue Wirtschaftlichkeitsberechnung. Um sicherzustellen, dass trotz der zu erwartenden Verzögerungen genügend Unterrichtsräume zur Verfügung stehen, solle die Gemeinde „Gespräche mit dem Landkreis Göttingen über eine vorläufige Weiternutzung der Räumlichkeiten im Schulgebäude Groß Schneen“ aufnehmen. Außerdem soll die Gemeinde nachweisen, dass die Friedländer Lösung wirtschaftlicher ist.

Die Gemeindeverwaltung weist darauf hin, dass bereits eine halbe Million für den Anbau in Friedland ausgegeben worden sei. Ansonsten werde sich die Gemeinde nicht dazu äußern, weil sich zunächst der Gemeinderat mit der Angelegenheit befassen muss.

Eindeutig hingegen reagiert die Junge Union. „Das Rad der Zeit lässt sich nicht zurück drehen und getätigte Entscheidungen nicht rückgängig machen“, kritisiert Marcel Bergmann, Vorsitzender der JU Friedland. Das Vorgehen der FWGF lasse befürchten, „dass es ihnen nicht wie im Wahlkampf tituliert um das Wohl aller Bürger der Gemeinde geht, sondern dass hier primär gegen eine, für einige sicher unpopuläre, Entscheidung des Rates Stimmung gemacht wer-den soll.“ Die Kinder in der Gemeinde bräuchten jedoch ab Beginn des nächsten Schuljahres eine funktionsfähige Grundschule.

Auf der Tagesordnung des Gemeinderats am Donnerstag stehen außerdem die Potentialanalyse Windkraft für das Gemeindegebiet und der Südlink-Trassenverlauf. Die Sitzung im Sporthaus Ballenhausen beginnt um 19 Uhr.

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