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Straßen werden vorläufig nicht saniert

Friedland Straßen werden vorläufig nicht saniert

Die Sanierung der Raphaelstraße in Friedland kann erst einmal nicht erfolgen. Der Grund: Die Ausschreibung habe nur überhöhte Angebote ergeben, erklärte Jürgen Schäfer, Bauamtsleiter der Gemeinde Friedland.

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Friedland. Deshalb werde derzeit geprüft, ob eine Aufhebung der Ausschreibung möglich sei. "Wenn das geht, wollen wir die Maßnahme im Herbst für Anfang 2018 neu ausschreiben", berichtete Schäfer bei der Sitzung des Ortsrates Friedland. Die  Maßnahme jetzt vorzunehmen, sei auch haushaltsrechtlich nicht möglich. Aus der Städtebauförderung, in der sich Friedland befinde, erhalte die Gemeinde 200 Euro pro Quadratmeter. Während bislang Angebote zwischen 150 bis 160 Euro lagen, befänden sich die jetzt Abgegebenen deutlich über 200 Euro. Da die Städtebauförderung in Friedland noch bis 31.12.2018 laufe, hoffe er, dass es dann keine Probleme gebe. Die vermutliche Bauzeit für die Raphaelstraße mit den Kanalarbeiten liege bei etwa vier Monaten. "Die Arbeiten sind nicht aufgehoben, sondern nur verschoben", betonte er.

Ebenfalls noch umgesetzt werden soll die Neu-und Umgestaltung der Norbertstraße. Denn dies sei eines der weniger Vorhaben, das innerhalb der Städtebauförderung noch nicht umgesetzt sei. Deshalb solle es jetzt in die Planung gehen. Mit den Arbeiten soll die Straße an die heutigen Straßenanforderungen angepasst werden. "Hier werden wir auch noch Gespräche mit den Anliegern führen, um uns über deren Wünsche zu informieren", erklärte der Bauamtsleiter.

Insgesamt würden die Bauarbeiten dann zu einer Verbreiterung der Straße führen. Aus dem Kreis der Ortsratsbesucher wurde bereits der Wunsch nach einem Fußweg, der bislang nicht vorhanden ist, geäußert. "Wir überlegen gerade, ob wir beide Straßen gemeinsam ausschreiben und dann zwei Vergaben erfolgen", so Schäfer. Der Ortsrat Friedland war einstimmig dafür, mit den Planungen für die Norbertstraße zu beginnen.

In Ballenhausen, das Dorf befindet sich seit längerem in der Dorferneuerung, sollen jetzt endlich die ersten Arbeiten erfolgen. Als erstes seien nach Informationen von Ortsbürgermeister Oliver Günther (Wählergemeinschaft Ballenhausen), der froh ist, dass das Warten ein Ende hat, innerörtliche Gehewege geplant. "Wir haben im Bereich der Rhienstraße große Probleme und wollen mit den Gehwegen dem zunehmenden Verkehr vorgreifen", erläuterte Günther. Denn die Kinder sollen sich auch weiterhin frei in allen Bereichen des Dorfes bewegen können.

Damit die Arbeiten erfolgen könnten, solle in den kommenden Monaten auch noch ein Landkauf erfolgen. Abgelehnt habe der Baulastträger aber eine optische Grenze zwischen Straße und Gehweg, denn dies würde  den Fußgänger ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln. Die Pläne zur Dorferneuerung wurden bei der Sitzung ausführlich vorgestellt, eine Kostenschätzung liege vor.  „Wir hoffen, dass es bei den dortigen Zahlen aufgrund der momentanen Preisentwicklung auch bleibt", so der Ortsbürgermeister. Für die Maßnahmen müssten aber noch zwei Tannen hinter der Kirche entfernt werden, wofür noch Gespräche mit den Eigentümern, für eine Einigung, erforderlich seien. "Die endgültige Planung für die Straße soll noch dieses Jahr stattfinden", zeigte Günther den groben Zeitrahmen für die Arbeiten auf. ve

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