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Heidkopftunnel bei Friedland wieder geöffnet

Nach Sperrung Heidkopftunnel bei Friedland wieder geöffnet

Die Sperrung des Heidkopftunnels im Zuge der Autobahn 38 ist am Dienstag gegen 17 Uhr nach rund 24 Stunden wieder aufgehoben worden. Ursache sei ein defekter Lüfter in der Tunnelröhre gewesen, sagte Martin Rohloff von der Göttinger Autobahnmeisterei am Dienstag.

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Heidkopftunnel auf A 38 bleibt wegen technischer Probleme gesperrt.

Quelle: Hinzmann

Friedland. Der defekte Lüfter hatte demnach am Montag für einen Stromausfall im Tunnel gesorgt, woraufhin dieser gesperrt wurde. Unter anderem waren die Verkehrstechnik, die Videotechnik und die Belüftung ausgefallen.

Das wesentliche Problem sei gewesen, so Rohloff, dass die Ursache für den Stromausfall schwierig zu finden gewesen sei. Erst am Dienstagnachmittag habe man den Fehler in dem Lüfter entdeckt. Dieser werde nun eingeschickt und repariert. "Wir hoffen, dass es das nun auch gewesen ist", sagte Rohloff.

Nur zweimal war der Heidkopftunnel in seiner Geschichte Rohloff zufolge so lange gesperrt wie jetzt. Das zeige, wie selten ein solcher Vorfall sei. 90 Prozent der Tunnelsperrungen seien hingegen auf das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern zurückzuführen. Zuletzt sei ein Autofahrer mit seinem Wagen in der Röhre liegen geblieben, weil ihm der Sprit ausgegangen sei. Zudem komme es immer wieder vor, dass Verkehrsteilnehmer mitten im Tunnel anhielten, um Fotos zu machen. In solchen Fällen werde der Tunnel aus Sicherheitsgründen sofort gesperrt.

Als Folge der Sperrung des Abschnitts der A38 zwischen den Anschlussstellen Friedland und Arenshausen in beiden Richtungen wurde der Verkehr umgeleitet. Zu größeren Problemen auf den Umleitungsstrecken habe das aber nicht geführt, sagte die Polizei. Ab etwa 17 Uhr am Dienstag lief der Verkehr wieder wie gewohnt.

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