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Großübung im Heidkopftunnel

Länderübergreifender Einsatz Großübung im Heidkopftunnel

Wegen einer gemeinsamen Großübung der Feuerwehren und Rettungskräfte aus den Ländern Thüringen und Niedersachsen war die Autobahn 38 am Mittwochmittag in beide Fahrtrichtungen für mehrere Stunden gesperrt.

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Wegen einer Übung der Feuerwehr ist der Heidkopftunnel zur Zeit gesperrt.

Quelle: Sacher/Feuerwehr Friedland

Friedland. Ein Reisebus war auf seiner Fahrt in Richtung Göttingen in der Tunnelmitte mit einem Auto kollidiert und hatte sich an der Tunnelwand verkeilt. Der Wagen landete auf dem Dach. 20 zum Teil schwer Verletzte waren im Businnernen eingesperrt.

So stellte sich die Szene den insgesamt 83 Feuerwehrkräften dar, als sie um etwa 14.24 Uhr den Heidkopftunnel erreichten. Die Alarmierung war vierzehn Minuten zuvor eingegangen. Die Aufgabe für die Wehren bestand vorrangig darin, einen Zugang in den Bus zu schneiden und die Verletzten – die Rolle hatten Schülern der Polizei-Akademie Hann. Münden übernommen – in Sicherheit zu bringen.

Beteiligt waren die Feuerwehren Friedland, Groß Schneen, Niedernjesa, Lichtenhagen, Ludolfshausen und Reiffenhausen sowie weitere aus dem Obereichsfeld. Außerdem im Einsatz waren das Rote Kreuz, die Johanniter und die Polizeiinspektion Göttingen.

Die Sperrung der Autobahn 38 hatte in beiden Richtungen für kilometerlange Staus gesorgt. Zwischenzeitlich waren auch die als Umleitungestrecken ausgewiesenen Bundesstraßen deutlich überlastet. Auf bis zu fünf Kilometer staute sich der Verkehr beispielweise auf der B 80 zwischen Arenshausen und Neu-Eichenberg.

Die Übung endete erfolgreich gegen 15.50 Uhr. Nach der abschließenden Bergung der Unfallfahrzeuge konnte die Polizei die Strecken gegen 17 Uhr in beiden Richtungen wieder frei geben. 

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