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Neue Häuser im Norden

In Friedland werden die Bauplätze knapp Neue Häuser im Norden

In Friedland werden die Bauplätze knapp. Daher denken der Ortsrat und die Gemeindeverwaltung jetzt über die Ausweisung eines neuen Baugebietes nach.

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Quelle: Hinzmann (Symbolbild)

Friedland. Bereits im Mai hatte der Ortsrat Alarm geschlagen: Wünschen von jungen Familien nach Baugrundstücken in der Ortschaft könne nicht nicht mehr entsprochen werden. Unter anderem suchten die neuen Mitarbeiter des Grenzdurchgangslagers und dessen Nebeneinrichtungen Flächen für Eigenheime. Nach Meinung des Ortsrates ist der Wohnort Friedland besonders attraktiv, weil neben dem Bahnhaltepunkt auch weitere Infrastruktureinrichtungen, wie Kindergarten, Schule, Einkaufsmöglichkeiten und anderes vorhanden seien.

Das Baugebiet „Auf dem Hagen“, erklärte die Verwaltung im Bauausschuss, sei nicht optimal, weil „versorgungs- und verkehrstechnisch nicht erschlossen“, Eine Erschließung sei aufgrund der Topografie aufwendig und daher teuer, außerdem liege die Autobahn 38 in der Nähe. Die Folge: „Ein Kaufinteresse für diesen Bereich konnte auf dem Markt nicht geweckt werden.“ Im Ort gebe es zwar Baulücken, „die jedoch von den Eigentümern zurückgehalten werden und somit nicht zur Verfügung stehen“.

Derzeit sieht der Flächennutzungsplan für die Ortschaft Friedland eine wohnbauliche Entwicklung im Nordbereich vor. Friedlands Ortsbürgermeister Wilfried Henze (CDU) schlägt vor, dass westlich der Kreisstraße in Richtung Klein Schneen Wohnbauflächen ausgewiesen werden. Zwar gab es im Ortsrat Bedenken wegen der Lärmbelästigung durch die Bahn, Henze erklärte jedoch, dass in Friedland keine anderen Flächen zur Verfügung stünden, so dass sich der Ortsrat für ein neues Baugebiet dort aussprach.

Das will die Verwaltung nun unterstützen. Nicht nur in Friedland, erklärt Jürgen Schäfer, bei der Friedländer Gemeindeverwaltung für Bauwesen zuständig, liefen die freien Baulücken zu. Dies sei andernorts ebenfalls so, in Friedland allerdings besonders deutlich.

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