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In Klein Schneen wird Sanierung gefeiert

Ein Dorf und seine Orgel In Klein Schneen wird Sanierung gefeiert

Mit einem Gottesdienst wird am Wochenende die Sanierung der Orgel in der evangelischen Kirche Klein Schneen gefeiert. Die Kosten von 31 000 Euro hätten nur durch den Einsatz des gesamten Dorfes aufgebracht werden können, sagt der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Michael Grabbe.

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Die Orgel in Klein Schneen.

Quelle: R

Klein Schneen. Das mehr als 80 Jahre alte Instrument wurde 1929 von der Orgelbauwerkstatt Furtwängler & Hammer aus Hannover gebaut. In den vergangenen Monaten wurde die Orgel von der Firma Krawinkel aus Hofgeismar saniert. Zu diesem Zweck sei das Instrument komplett ausgebaut und in die Orgelwerkstatt gebracht worden, erklärt Grabbe: „Die Orgel war quasi im Krankenhaus.“

Das Pfeifenwerk sei überarbeitet und sorgfältig neu intoniert worden. Das Instrument habe dabei vollständig im ursprünglichen Zustand erhalten werden können. Von den Kosten habe die hannoversche Landeskirche 30 Prozent getragen. Der Rest sei durch Spenden finanziert worden.

Grabbe lobt die „großartige Unterstützung“ im Dorf: „Ohne den Einsatz und das Engagement der gesamten Dorfes wäre diese Renovierung nicht möglich gewesen.“ Bei vielen Festen, Familienfeiern und Trauerfällen seien Spenden zugunsten der Orgel erbeten worden. „Das ist nicht selbstverständlich, sondern zeigt, dass man in Klein Schneen noch zusammenhält und gemeinsam Projekte anpackt“, meint Grabbe.

Der Gottesdienst mit Orgelkonzert beginnt am Sonntag, 14. August, um 17 Uhr in der Kirche. Es spielt Orgelrevisor Jörg Ehrenfeuchter aus Herzberg. Der ehemalige Orgelrevisor Hans-Ulrich Funk erklärt den Besuchern das Instrument. Im Anschluss gibt es einen Empfang.

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