Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
„Das ist alles sehr spannend“

JU-Vorsitzender zu Besuch in Friedland „Das ist alles sehr spannend“

1988 kam die Familie von Paul Ziemiak, Vorsitzender der Jungen Union Deutschland, aus Stettin über Friedland in die Bundesrepublik. Am Donnerstagabend stand Ziemiak im Zuge des Wahlkampfs des Göttinger Kreisverbands der Jungen Union zum ersten Mal seit seiner Ankunft als Dreijähriger wieder im Aufnahmelager.

Voriger Artikel
245 Stimmen gegen F-Plan
Nächster Artikel
Pastor wechselt nach Celle

Paul Ziemiak im Museum Friedland.

Quelle: Swen Pförtner

Friedland. Viele Erinnerungen, berichtete der JU-Politiker, habe er nicht an die Erlebnisse der Aussiedlerfamilie in der Zeit der 1980er-Jahre. „Ich erinnere mich an eine große Sporthalle vor unserer Abreise nach Nordrhein-Westfalen“, erzählte der 30-Jährige. Auch die Busfahrt in seine neue Heimat Iserlohn ist ihm im Gedächtnis geblieben, weil ihm schlecht geworden sei - zum Ärger der übrigen Passagiere.

Gemeinsam mit seinen Gastgebern erkundete Ziemiak während einer Kurzführung neugierig die Ausstellung des Museums Friedland, blätterte in digitalisierten Lagerchroniken, sah sich die Fotografien und Erinnerungsstücke aus der Geschichte der Erstaufnahmeeinrichtung an. „Ich habe mich richtig gefreut, herzukommen, das ist alles sehr spannend“, bedankte sich Ziemiak beim JU-Kreisvorsitzenden Lauritz Kawe und dem JU-Team. In jedem Fall werde er für einen ausführlichen Rundgang noch einmal wiederkommen.Im Anschluss an die Führung trafen sich die jungen Christdemokraten im Landhaus Biewald, um sich auf die heiße Phase im Kommunalwahlkampf einzustimmen. Denn, so Ziemiak, die Arbeit in den Gremien vor Ort sei eigentlich noch wichtiger als die Arbeit auf Bundesebene.

Im Kreisgebiet bewerben sich mehr als 100 Nachwuchspolitiker um ein Mandat. „Dass unser Bundesvorsitzender so kurz vor der Kommunalwahl zu uns kommt, spiegelt die Wertschätzung unserer Arbeit der vergangenen Monate wieder und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Kawe. kk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis