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Katholischer Kindergarten in Friedland boomt

Sozialausschuss für weitere Kleingruppe Katholischer Kindergarten in Friedland boomt

Obwohl es Mehrkosten verursacht, hat der Sozialausschuss der Gemeinde Friedland die Einrichtung einer weiteren Kleingruppe im katholischen Kindergarten empfohlen. Zunächst aber nur für ein Jahr. Mit der Erweiterung wird der Tatsache Rechnung getragen, dass Krippenkinder zumeist in der katholischen Einrichtung bleiben sollen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Friedland. Damit kam der Sozialausschuss dem Wunsch des katholischen Gesamtverbandes nach, der die Kita St. Norbert um eine Gruppe von maximal zehn Kindern erweitern möchte. Grund ist eine ungewöhnliche Nachfrage in der Einrichtung. Denn dort gibt es eine Krippe. Viele Eltern möchten, dass ihre Kinder, wenn sie dem Krippenalter entwachsen sind und in den Kindergarten wechseln, in der katholischen Einrichtung bleiben. Dieser Nachfrage freilich kann der Kindergarten nicht nachkommen mit dem derzeitigen Platzangebot. Für bis zu elf Kinder, so der Leiter, könnten die Elternwünsche nicht erfüllt werden.

In der benachbarten evangelischen Einrichtung hingegen gibt es derzeit noch 13 freie Plätze. Zwar werde den Krippeneltern empfohlen, dort um einen Kindergartenplatz nachzufragen. Aber aus den Reaktionen einiger Eltern während der Sozialausschusssitzung wurde schon klar, dass man gern in der angestammten Einrichtung bleiben möchte, auch wenn Krippe und Kita formal getrennt sind. In allen anderen Kindergärten der Gemeinde sind derzeit keine Plätze mehr frei.

Annette Wollenweber (CDU) rechnete im Ausschuss vor, dass ohne Erweiterung im ganzen Gemeindegebiet gerade einmal vier Kita-Plätze übrig blieben, würde man alle Kinder auch gegen den Wunsch der Eltern verteilen. Das sei ein zu geringer Puffer. Andererseits verursacht die Genehmigung einer weiteren Kleingruppe einen monatlichen Fehlbetrag von 1410 Euro - fast 17 000 Euro im Jahr. 8000 Euro Zuschuss im Jahr würde der Träger für die Einrichtung der Kleingruppe zusichern. Der Sozialausschuss einigte sich am Ende einstimmig auf die Bewilligung der neuen Gruppe. Aber noch in diesem Jahr müsse geprüft werden, ob eine Verlängerung im Kindergartenjahr 2017/18 dann noch nötig ist.    

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