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Konzept für Hochwasser in Friedland

SPD-Antrag im Rat Konzept für Hochwasser in Friedland

Für das gesamte Friedländer Gemeindegebiet mit allen 14 Ortschaften soll ein Konzept für Hochwasserschutz und Entwässerung erstellt werden. So der Vorschlag eines SPD-Antrags im Rat, der in der jüngsten Sitzung zur Diskussion stand. Nach einem Änderungsantrag der Grünen wurde das Thema aber vertagt.

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Hochwasser in Friedland: Der Ortsteil Groß Schneen wurde 2015 von großen Wassermengen geflutet.

Quelle: Fädrich/Archiv

Friedland. Über die Notwendigkeit, ein Konzept und anschließend möglichst effektiven Schutz gegen Hochwasser zu erstellen, sind sich eigentlich alle einig. Es geht darum, ein Fachbüro alle Kanalnetze und ihre Leistungsfähigkeit, die Überschwemmungsgefahr in den Außenbereichen und die Sicherheit des Niederschlagsabflusses untersuchen zu lassen und eine Prioritätenliste für den Bau von Schutzanlagen entwickeln zu lassen. Allein dieses Konzept, so Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD), kostet nach einem ersten Angebot rund 180 000 Euro.

Doch ehe die Diskussion begann, trug Ute Haferburg (Grüne) einen Änderungsantrag vor. „Besonders betroffene Orte“ sollten vorab berücksichtigt werden. Und es sei ein zehnprozentiger Sicherheitszuschlag zu einem sogenannten Hundertjährigen Hochwasser zu berücksichtigen. Ob damit zehn Prozent mehr Hochwasser, zehn Prozent höhere Deiche oder dickere Rohre, zehn Prozent höhere Kosten oder mehr Jahre gemeint ist, sagte Haferburg nicht.

„Zehn Prozent vom Hundertjährigen - das ist mir zu theoretisch“, sagte etwa Gruppenkollegin Annette Wollenweber (CDU). „Egal, wie viel Prozent. Erst müssen wir wissen, welche Probleme es gibt“, meinte Jürgen Rozeck (SPD). Und der Bürgermeister bestand darauf, nicht die Orte gegeneinander auszuspielen sowie erst in Kenntnis des Konzeptes eine Prioritätenliste zu erstellen. Am Ende wurde doch alles in den Fachausschuss verschoben.

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