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Miteinander statt gegeneinander

Grundschule Friedland Miteinander statt gegeneinander

Die zahlreichen Projekte der Grundschule Friedland, wie die Umweltschule, sollen auch nach der Fusion mit der Grundschule Groß Schneen beibehalten werden. Dies erklärte Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) während der Sitzung des Gemeinderates Friedland in Ballenhausen. Er bat aber auch um Verständnis, dass die Projekte derzeit aufgrund der Fusionsvorbereitungen etwas im Hintergrund stünden.

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Ballenhausen. Aus Friedrichs Sicht geben alle Beteiligten ihr Bestes, damit die Fusion gut verlaufe. „Dass es sich bei dem Zusammenschluss um einen Kraftakt handelt, ist allen Beteiligten bewusst“, sagte Friedrichs.  Als Schulträger werde die Gemeinde dafür sorgen, dass die neue Grundschule der Gemeinde gut ausgestattet werde. An der  Grundschule in Friedland, an der derzeit angebuat wird, sollen zukünftig drei-zügig etwa 200 Grundschüler aus den 14 Ortsteilen unterrichtet werden. „Es wird von uns aber keinen Eingriff in den Schulbetrieb geben. Denn dies ist nicht unsere, sondern Aufgabe des Landes“, stellte der Bürgermeister dar. Für Jörg Wieland (Freie Wählergemeinschaft Friedland) ist aber bereits der Beschluss der Zusammenlegung ein Eingriff in den Schulbetrieb gewesen.

Friedrichs zeigte aber auch auf, dass es normal sei, dass in einer Umbruchphase nicht alle Beteiligten zu 100 Prozent zufrieden seien. Deshalb sieht er auch keine Notwendigkeit für die Einrichtung enes "großen runden Tischs". „Ich fordere aber alle Beteiligten, egal ob Lehrer oder Eltern, auf, in dieser Phase an die Kinder zu denken, damit wir nach Fertigstellung eine gute Schule für die Kleinen haben“, sagte er und appellierte an die Verantwortlichen, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten. Von den Fraktionen gab es hierzu keine weiteren Wortmeldungen.

Jörg Wieland bat allerdings darum, dass dem Rat einmal der Bauzeitenplan für die Schule vorgelegt werde. Der Bürgermeister sicherte zu,  die Pläne den Fraktionen zur Verfügung zu stellen.

Von Vera Wölk

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