Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Neubau im Grenzdurchgangslager Friedland wird vom Bund gefördert

Zehn Millionen Euro für Museum Neubau im Grenzdurchgangslager Friedland wird vom Bund gefördert

Zehn Millionen Euro Bundesmittel für das Museum im Grenzdurchgangslager Friedland. Diese gute Nachricht haben am  Freitag die beiden Göttinger Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) in einer gemeinsamen Pressemitteilung verkündet. Binnen vier Jahren fördert der Bund den Museumsneubau aus dem Haushalt des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.

Voriger Artikel
Zehn Millionen Euro für Museum Friedland
Nächster Artikel
Gemeinde Friedland legt Etatentwurf mit 3,05 Millionen Euro Neuverschuldung vor
Quelle: dpa (Symbolfoto)

Berlin/Friedland. Der Museumsbau im Bahnhof und entlang der Gleise ist schon weit fortgeschritten. Im März kommenden Jahres soll der erste Bauabschnitt eröffnet werden. Doch zwei weitere Bauabschnitte sollen folgen. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Landes Niedersachsen wird auf rund 20 Millionen Euro beziffert. Der Bund trägt davon die Hälfte.

Mit der Zusage, so Oppermann und Güntzler, seien nun auch die Bauabschnitte zwei und drei gesichert, in denen ein Besucher- und Forschungszentrum sowie eine internationale Jugendbegegnungsstätte entstehen werden. „Für Friedland und die gesamte Region ist es von großer Bedeutung, dass die Finanzierung des zeitgeschichtlichen Museums zu den Themen Flucht, Vertreibung, Migration und Integration jetzt gesichert ist“, teilen die beiden Abgeordneten mit. Das Museum werde ein außerschulischer Lernort und eine außeruniversitäre Forschungsstätte sein. Die laufenden Betriebskosten ab 2016, so die Mitteilung, werde das Land Niedersachsen tragen. Die Errichtung des Museums erfolgt unter Federführung des Niedersächsischen Innenministeriums.

Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) freut ich über die Zusage des Bundes. 150 Arbeitsplätze und prognostizierte 80  00 Besucher im Jahr würden dadurch gesichert. Er sei dankbar, wie sich die beiden Bundestagsabgeordneten für die Region eingesetzt hätten. Auch der Friedländer Tourismusverein unter dem Vorsitzenden Moritz Flechtner habe maßgeblich zu dem Erfolg beigetragen. „Nun spielt das Museum in der Championsleague, nicht mehr Kreisliga“, sagte Friedrichs.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schauspieler-Casting im Göttinger „Kauf Park“