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Landtagspräsidium besucht Museum Friedland

„Geld ist hier gut angelegt“ Landtagspräsidium besucht Museum Friedland

„Hier ist wirklich große Geschichte angesiedelt“, ist Bernd Busemann überzeugt. Der Präsident des Niedersächsischen Landtages hat am Donnerstag das Museum am Grenzdurchgangslager und die Ausstellung „Fluchtpunkt Friedland“ besucht.

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Präsidium des Landtages besucht Museum Friedland

Quelle: Schubert

Friedland. Als „große Geschichte mit viel Not, Elend und daraus wachsender Hoffnung“ sieht Busemann vor allem die Zeit von Flucht und Heimkehr nach dem Zweiten Weltkrieg. Die prägte Lebensgeschichten, die zu Tausenden durch Friedland führten. „Wir wissen im Landtag und in Niedersachsen um die Bedeutung dieses Ortes“, versicherte der Landtagspräsident: „Das Geld ist hier gut angelegt.“

Zuvor hatte Frank Frühling, Beauftragte für das Museum im niedersächsischen Innenministerium, an die entscheidende Sitzung des Landtages vor gut zehn Jahren erinnert, bei der alle Fraktionen der Bedeutung Friedlands und des Museums mit ihrer Zustimmung Rechnung getragen hätten. Friedland und „das Tor zur Welt“ habe bundesweite Bedeutung – für Flüchtlinge damals und heute.

Der erste Bauabschnitt des Museums wurde vor einem Jahr fertiggestellt, seitdem ist auch die feste Ausstellung eröffnet. Eine Akademie für wissenschaftliche Arbeiten soll folgen, schon jetzt entwickle sich das Museum als Ort der Bildung, so Frühling. Und schon lange wehe der Geist Friedlands von Freiheit, Toleranz und Hilfsbereitschaft bis nach Hannover, ergänzte Friedlands Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs. Mit dem Museum habe das Land auch das Engagement der Bürger gewürdigt.

Neugierig, interessiert und bisweilen ergriffen zeigten sich die Präsidiumsmitglieder während ihres Rundgangs durch die Ausstellung – unter ihnen die Vizepräsidentin und Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta.

Unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“ beteiligt sich das Museum Friedland am Sonntag, 21. Mai, gemeinsam mit dem Grenzdurchgangslager Eichsfeld am Internationalen Museumstag – von 11 bis 18 Uhr, mit Vorträgen und Shuttleverbindung.

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