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„Privat eher verschlossen“

Mordprozess Reiffenhausen „Privat eher verschlossen“

Ein Arbeitskollege hat den des Mordes angeklagten 28-jährigen Christian M. am elften Verhandlungstag vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts am Montag als „privat eher verschlossen“ dargestellt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Reiffenhausen. Der Mann hatte in der Vernehmung durch die Polizei sein Verhältnis zu dem Angeklagten noch als „freundschaftlich, fast brüderlich“ charakterisiert. Vor den Richtern aber sagte er,  so gut wie nichts persönliches mit ihm besprochen zu haben. Die Darstellung M.s, er sei am Tattag noch in die Firma gefahren, um zu sehen, was er am nächsten Tag zu tun habe, stützte der Kollege zunächst. Das habe er selbst auch schon so gemacht. Als er mit dem konkreten Text konfrontiert wurde, mit dem der Arbeitgeber M. für den Morgen nach dem Mord zur Arbeit bestellt hatte, sagte der Kollege: „Eigentlich reicht die Nachricht.“ Damit gab es also für M. gar keinen Grund, noch in die Firma zu fahren. Sein Alibi zur Tatzeit ist damit erschüttert.

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Zeitfenster für den Mord immer kleiner

Im Prozess gegen den 28 Jahre alten Christian M. wegen des Mordes am Bruder seiner Freundin hat die Aussage eines Pizzabäckers für neue Spannung gesorgt. Der 27-Jährige bestätigte, dass der Angeklagte am Tattag mindestens 45 Minuten in der Göttinger Pizzeria war. Damit ist das Zeitfenster, um in Reiffenhausen den Mord zu begehen, noch kleiner geworden.

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