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Mit der Winchester für Ordnung gesorgt

Ranch- und Farmertag auf Schloss Berlepsch Mit der Winchester für Ordnung gesorgt

Wie einst Wyatt Earp in Dodge City: Weit über 2000 Besucher, viele davon im Cowboy-Outfit, haben den Ranch- und Farmertag auf Schloss Berlepsch besucht. Sie verglichen sich beim Bullenreiten und Hufeisenwerfen, labten sich an Spare Ribs und Whiskey und lauschten Country-Musik der Band „Saddle Up‘“.

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Ranch- und Farmertag auf Schloss Berlepsch: mit rauchenden Colts und Mustangreiten.

Quelle: Heller

Berlepsch. Florian von Berlepsch („Ich bin von dem Andrang überwältig.t“) hatte extra eine Winchester mitgebracht für den Fall, dass einige Cowboys im Salon Ärger machen. Doch der Schlossherr hätte sich die Mühe sparen können: Allein die Anwesenheit des Adelebser Revolverhelden Thomas Schäfer („Niemand zieht schneller als ich – die, die  es versucht haben, sind unter der Erde.“) sorgte für Ruhe. Für den Fall, dass es doch eine Schießerei gegeben hätte,  stand Andreas Balcerek (57) bereit.

Wie einst Wyatt Earp in Dodge City: Weit über 2000 Besucher, viele davon im Cowboy-Outfit, haben den Ranch- und Farmertag auf Schloss Berlepsch besucht. Sie verglichen sich beim Bullenreiten und Hufeisenwerfen, labten sich an Spare Ribs und Whiskey und lauschten Country-Musik der Band „Saddle Up‘“.

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Der Hospital Steward (eine Art Sanitäter) hatte eine Zange zum Herausziehen der Kugeln, eine Säge zum Amputieren sowie blutigen Verbandsstoff („Eine Seite ist schon benutzt, die andere ist aber noch ganz sauber.“) dabei. Auch Stefan Degelow hatte etwas mitgebracht, nämlich eine große Auswahl an rauchigen Bourbon-Whiskeys, unter anderem den „Ole Smoky“ nur für Harley-Fahrer und den „Wild Turkey Rare Breed“ mit stolzen 56 Prozent Alkoholgehalt. Keinen Whiskey, sondern Milch tranken Hay und Day.

Die Fütterung der beiden Rinder versetzte viele Zuschauer in Verzücken – allerdings nicht so sehr, dass sie anschließend auf Rodeo Burger und Western Steak verzichten wollten. Einige schwangen sich auch auf den mechanischen Bullen, andere machten beim Melkwettbewerb mit. Die Kleinen ließen sich ihre Gesichter mit Kriegsbemalung verzieren, stiegen anschließend aufs Pony und ritten eine Runde.

Bei Harry Fedder gab es unterdessen Lehrreiches zu hören. Der Edertaler berichtete über seine Einsätze als Miet-Cowboy für Nutztierhalter in ganz Deutschland. Die zwei Cowgirls Esma und Sara (beide 18) hörten fasziniert zu und ritten, als das Fest zu Ende war, mit ihren Freunden Jan und Jan-Luca in den Sonnenuntergang der Prärie von Berlepsch. 

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