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Familienzentrum im Häuschen am Kreisel

Friedland Familienzentrum im Häuschen am Kreisel

Eltern, die Betreuung für ihr Kind suchen, Familien, die Erziehungstipps brauchen, Menschen, die Rat in allen Lebenslagen wünschen - in Friedland gibt es das künftig im Familienzentrum. Einstimmig beschloss der Rat, dieses im „Häuschen am Kreisel“ einzurichten.

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Friedland. Die Gemeinde folgt damit einer Initiative des Landkreises, der Familienzentren und Kinder- und Familienservicebüros bis Juli 2017 auch finanziell fördert. In Friedland soll das im Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Friedland geschehen, dessen Vorsitzender, Pastor Wolfgang Maltzahn, dem Rat in der jüngsten Sitzung auch gleich ein erstes Konzept für die Aufgabenfülle des Familienzentrums vorlegte. Dazu gehören die vier Bausteine Beratung, Betreuung, Begegnung und Bildung - etwa Elternbildung und Gesundheitsförderung, Vermittlung von Betreuungspersonal oder -einrichtungen, Organisation von Begegnungen sowie Rat bei Familienplanung, Sexualität und Schwangerschaft oder in der Erziehung.

„Quasi von der Wiege bis zur Bahre“, sagte Maltzahn, solle das Familienzentrum Anlaufstelle sein, ohne in konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen zu treten. Nicht nur das. SPD-Ratsherr Karl Emde fragte gleich nach aufsuchender Beratung. Und auch CDU-Fraktionsmitglied Heike Hildmann, die ein solches Büro lieber angekoppelt an einen Kindergarten sähe, empfahl dringend „eine aufsuchende Tätigkeit“. Denn aus Erfahrung wisse sie, dass oft die Erzieherinnen in den Kitas für Eltern mit Problemen erste Ansprechstation seien.

Ute Haferburg (Grüne) will das Ziel „beim Landkreis unterstützen“, Alexander Frey (SPD) sieht „großes Potenzial“ und empfiehlt, „die Chance zu nutzen“, und Ortsbürgermeister Wilfried Henze (CDU) begrüßt besonders den Standort. Der soll inmitten des Dorfes Friedland liegen, im „Häuschen am Kreisel“, wo einst die Malteser waren. Neben dem Mehrgenerationenhaus in Groß Schneen, mit dem das Büro zusammenarbeiten soll, entsteht in Friedland ein zweites Standbein. Der Rat gab einstimmig Grünes Licht dafür, Räume in dem Gebäude anzumieten. Eine Stelle mit acht bis zehn Stunden wöchendlich wurde schon ausgeschrieben. Drei Bewerbungen liegen vor.

Für die Verwaltung ist das Familienzentrum „ein weiterer Mosaikstein in der sozialen Landschaft der Gemeinde Friedland“. Einziger Haken: Die finanzielle Förderung durch den Landkreis ist vorerst nur für ein Jahr gewährleistet - und noch hat der über den Förderantrag nicht entschieden.

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