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Runder Tisch zuständig für Schulbus-Ärger in Groß Schneen

CDU-FDP-Vorschlag abgewiesen Runder Tisch zuständig für Schulbus-Ärger in Groß Schneen

Beschwerden bei der Schülerbeförderung sollen auch künftig am dafür eingerichteten „Runden Tisch“ besprochen werden. Mit dieser Festlegung hat der Schulausschuss des Göttinger Kreistages den Vorschlag von CDU und FDP zurückgewiesen, Schulbus-Themen regelmäßiger im Fachausschuss zu diskutieren.

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Quelle: Theodoro da Silva (Symbolbild)

Göttingen/Groß Schneen. Ärger um verspätete und überfüllte Busse, aber auch mit jugendlichen Fahrgästen im Bereich der Oberschule Groß Schneen, hatten die CDU/FDP-Gruppe auf den Plan gerufen. Vor der Jahreswende hatten sich Eltern und die Schule beklagt. Es folgten Gespräche zwischen Landkreis, Busgesellschaft RBB und Schulleitung. Dabei hätten sich alle Seiten sehr bemüht, die Situation zu ändern, versicherte Kreisschuldezernent Marcel Riethig (SPD) am Donnerstag im Ausschuss. Die Probleme seien inzwischen weitgehend behoben.

Ausgehend von diesem Fall, wollte die CDU aber künftig den Bereich Schülerbeförderung regelmäßig als Tagesordnungspunkt im Schulausschuss aufnehmen. Zugleich sollten die Geschäftsführer der RBB-Busgesellschaft und des für den öffentlichen Personennahverkehr  zuständigen Verkehrsverbundes Südniedersachsen (VSN) ihre Konzepte im Ausschuss erläutern - inklusive Schulungskonzepte für die Busfahrer. Und es müssten Beschwerde-Hotlines mehr publik gemacht werden, wenn  es sie den gebe,  forderte Sigrid Jacobi (CDU).

Riethig und Sprecher der SPD lehnten diese Vorschläge mit Zustimmung anderer Parteien allerdings ab. Es sei nicht Aufgabe des Ausschusses, sich um jeden einzelnen Problemfall bei der Schülerbeförderung zu kümmern. Zunächst erwarte er von den Dienstleistern, dass sie für ihr Geld gute Arbeit leisten, sagte Riethig und fügte an: „Nur wenn massiv Probleme auftreten, sollten wir uns einschalten.“ Der „Runde Tisch Schülerbeförderung“ sei vom Kreistag gerade für Detailprobleme und -fragen ins Leben gerufen worden, ergänzte Dirk Aue (SPD). Das Gremium sei mit Vertretern der Kreisverwaltung, des VSN, der RBB, des Kreiselternrates und weiteren Beteiligten gut besetzt. Wünschenswert sei eine stärkere Beteiligung der Politiker. Und natürlich gebe es Telefonnummern, unter denen Eltern, Schüler und andere Buskunden Fragen und Beschwerden melden könnten, so Riethig: bei der RBB-Leitstelle unter 0421/30897969, in ihrem Kundendialog unter 0511/2861733 und beim Landkreis unter 0551/525331.

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