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Schutz gegen Hochwasser

Friedland Schutz gegen Hochwasser

Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Friedland hat die Erstellung eines Hochwasserschutz-Konzeptes beauftragt. 180000 Euro wurden dafür zur Verfügung gestellt. Schon am 28. Juni trifft sich in Klein Schneen erstmals ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Feuerwehr, Landwirten, Realverbänden und Wasserverband mit Experten, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

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Das Hochwasser im Mai 2016 verursachte massive Schäden.

Quelle: Pförtner

Friedland . Ziel ist es, für alle 14 Ortschaften der Gemeinde Hochwasserschutz-Konzepte aufzustellen. Die Gemeinde habe dafür bereits Graben- und Einlaufkataster erstellt und den Wasserverband Leine Süd einen Generalentwässerungsplan erarbeiten lassen, der fast fertig sei. Ab 2017 sollen so genannte Abflussbilder vorliegen, die die gefährdeten Bereiche aller Ortschaften ausweisen. Danach sei eine Prioritätenliste für Investitionen gegen Hochwasser zu erstellen. Schon für 2017 sollen in den Gemeindehaushalt 100000 Euro für Investitionen in Hochwasserschutz eingeplant werden. Ein Förderantrag für das Projekt sei beim Land schon gestellt, informierte Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) den Rat. 

Zuhörer machten während der jüngsten Ratssitzung vor allem Landwirte für extreme Erosionen während der letzten Unwetter verantwortlich. Massenhaft Mais anzubauen, noch dazu an Hängen, habe bei Starkregen eben die Wirkung, dass wertvoller Lösboden weggeschwemmt werde - vor allem, wenn dann noch die Reihen längs zum Gefälle angelegt werden und keine Querreihe den Schlamm aufhalte.  So geschehen jüngst in Klein Schneen mit der Folge, dass Unmengen Schlamm durch den Ort geschwemmt wurden.  

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