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Weil das Feld nicht zum Stall kommt…

Tag des offenen Hofes Weil das Feld nicht zum Stall kommt…

Neben Rippchen und Wasserbüffel-Buletten gibt es künftig auch frische Eier direkt vom Hof. Bei Wollenwebers, seit 114 Jahren in vierter Generation Gast- und Landwirte, haben 200 Hennen ihren Dienst aufgenommen. Sie leben in einem fahrbaren Stall aus Eigenkonstruktion und wurden beim Tag des offenen Hofes von hunderten Gästen bestaunt.

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Landwirtschaft hat in Lichtenhagen Zukunft.

Quelle: HS

Lichtenhagen. Für Hennen und Eierverkauf war der Tag ein Debut. Für Annette und Wolfgang Wollenweber auch. Jedenfalls in Form eines Tages des offenen Hofes. Der wird eigentlich vom Landvolk, der Berufsstandsvertretung, organisiert. Die Wollenwebers in Lichtenhagen stellten diesmal das Gelände - und natürlich auch ihre Maschinen aus. Unter dem Motto "Frag doch mal den Landwirt" warb das Landvolk darum, ins Gespräch zu kommen, um nicht über-, sondern miteinander zu reden.

So begegnen die Landwirte ganz praktisch den Vorurteilen gegen sich, indem sie in ihrem Schweinemobil den Lebensraum von Ferkeln demonstrieren und nebenbei noch über "Saupreise zum Weglaufen" informieren. Auch der Wollenwebersche Hühnerstall ein Schaustück, wie sich artgerechte Haltung und Eierproduktion vertragen.

Weil das Feld nicht zum Stall kommt, hat Wolfgang Wollenweber in Eigenkonstruktion einen Container mit Legeboxen und Futtereinrichtung sowie mit Fahrgestell versehen und rollt den fahrbaren Hühnerstall so auf die großen Grasflächen am Hof. Ambulanter Zaun drumherum - schon haben die Hühner immer wieder eine frische Grasfläche, auf der sie picken, bis sie abgeerntet ist. Dann rollt der Stall weiter.

Vieles mehr gab es zu erleben, von Blasmusik bis Thermokocher, von Oma Wollenwebers Gemüsegarten bis zu Bienenvölkern und Alpakas. Feldrundfahrten und vielfältige Kinderspiele waren bei Familien besonders beliebt. Dass Landwirtschaft in Lichtenhagen Zukunft hat, zeigte auch: Alle vier Wollenweber-Kinder von 21 bis 24 Jahren "sind mit der Landwirtschaft liiert", sagt Mutter Annette.

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