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Kinder sind die größten Stars

Zirkus in Groß Schneen Kinder sind die größten Stars

Von Sonne draußen ist nichts zu sehen, aber drinnen wird es richtig heiß. Michael Lieberum schluckt und speit - die Feuernummer zum Ende der Show ist der Höhepunkt der Vorführung des Zirkus der Gebrüder Lieberum in Groß Schneen. Zuvor haben die Protagonisten das Publikum vielfältig unterhalten.

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Estefania lässt bei ihrer Hula-Hoop-Nummer glich mehrere Reifen kunstvoll um ihren Körper kreiseln.

Quelle: Peter Heller

Groß Schneen. Clown Charlie hätte seinen Auftritt jedoch fast verschlafen. "Und außerdem muss ich noch auf´s Klo", lässt er lautstark wissen, bevor der Vorhang sich hebt. "Aber Hände waschen", ruft ein kleiner Junge aus dem Publikum. Kurze Zeit später hat Charlie es geschafft, in einer Wunder-Waschmaschine nicht nur Wäsche, sondern auch sich selber auf Kindergröße zu schrumpfen. Die Besucher klatschen, wie es es schon bei der Eröffnung, zu der Lamas in die Manege getrottet sind, getan haben. Nur knapp ein Fünftel der rund 100 Plätze im Zirkuszelt ist belegt - aber nur, "weil wir heute ein ganz besonderes Publikum eingeladen haben", versichert Sandra Lieberum. Die macht nicht nur die Ansagen, sondern spielt auch gemeinsam mit dem jungen Eddy bei den Clownsnummern mit und tritt auch als Akrobatin auf dem Seil auf. Tochter Estefania lässt bei ihrer Hula-Hoop-Nummer glich mehrere Reifen kunstvoll um ihren Körper kreiseln.

Zirkus der Gebrüder Lieberum gastiert in Groß Schneen

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 Die größten Stars treten jedoch unmittelbar vor der Pause auf. Das sind die Besucherkinder, die in der Manege ihre eigenen kleinen Kunststücke präsentieren können. "Das können wir nicht toppen", sagt Christian Lieberum. Der 40-jährige Hesse aus Schwalmstedt leitet den Familienzirkus gemeinsam mit Bruder Michael. Zaubertricks, unter anderem dargeboten von Katharina Hartmann und weitere Tiernummern mit Ponys, kleinen Eseln, Hunden und Nandus sorgen dafür, dass sich Erwachsene und deren Nachwuchs prächtig amüsieren und die Zeit rast wie Formel1-Pilot Sebastian Vettel auf der Rennstrecke. Und so sind die 90 Minuten rasch rum. Zum Abschluss werfen die Protagonisten Luftballons ins Publikum, die so bunt sind wie das zuvor gebotene Programm. Am Freitag, 7. Juli, folgt eine weitere Vorstellung. Am 3. Juli gibt es ein Kasperletheather (17.-17.40 Uhr), am 8. und 9. Juli hat zudem der "Family Fun Park", der unter anderem eine Hüpfburg, Ponyreiten und eine Kindereisenbahn bietet, jeweils von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Vielleicht kommen ja bei der nächsten Vorführung mehr Zuschauer ins Zirkuszelt in Groß Schneen. "Das wäre schön", sagt Miachel Lieberum. "Aber auch wenn nur zehn Leute da sind, geben wir unsere beste Leistung. Die Leute zahlen Eintritt. Deshalb haben sie auch lachende Gesichter verdient."

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