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Zwei Masernfälle im Grenzdurchgangslager

Asylbewerber in Friedland Zwei Masernfälle im Grenzdurchgangslager

Im Grenzdurchgangslager Friedland sind zwei Kinder an Masern erkrankt. Sie seien umgehend isoliert worden, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Hannover am Montag dem epd.

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Flüchtlinge in Friedland.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover/Friedland. Das Lager nehme derzeit keine Menschen auf und gebe auch keine ab, "außer die Personen sind nachweislich immun gegen eine Erkrankung mit dem Masern-Virus". Seit dem 28. Juni biete das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen Impfungen gegen Masern an. Die Bewohner könnten Blutanalysen vornehmen lassen.

Der Leiter der Einrichtung, Heinrich Hörnschemeyer, bestätigte, dass die Kinder außerhalb des Lagers untergebracht seien, damit ein Kontakt mit Personen ohne Immunschutz auch tatsächlich ausgeschlossen werden könne. Dieses Vorgehen habe sich in der Vergangenheit bereits bei Masern- oder auch Windpockenerkrankungen bewährt.

Die jungen Patienten gehörten zur Gruppe der rund 200 Asylbewerber, die derzeit in der Erstaufnahme-Einrichtung untergebracht seien. Zudem lebten dort noch etwa 50 Spätaussiedler und rund 150 Kontingentflüchtlinge überwiegend aus Syrien. "Wir hoffen, dass sich das Masernproblem bis Ende nächster Woche erledigt hat", sagte Hörnschemeyer.

epd

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