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100 Gläubige bei Eichsfeld-Gottesdienst

Die evangelischen Kirchengemeinden feiern in Wollershausen 100 Gläubige bei Eichsfeld-Gottesdienst

Etwa 100 Gläubige aus sechs evangelischen Gemeinden haben am Eichsfeld-Gottesdienst in der St.-Marien-Kirche in Wollershausen teilgenommen. Pastor Jens-Arne Edelmann thematisierte Christi Himmelfahrt und warf schon einen Blick auf Pfingsten als nächstes großes Fest im Kirchenjahr.

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Quelle: Thiele

Wollershausen. Die Gesangbücher reichten kaum aus, so dicht gedrängt saßen die Mitglieder aus den evangelischen Gemeinden auf den Kirchenbänken.

Der zweite Eichsfeld-Gottesdienst nach dem Auftakt im vergangenen Jahr in Duderstadt führte Gläubige aus den Kirchengemeinden Lindau-Bilshausen, Duderstadt-Hilkerode, Gieboldehausen-Wollershausen und sogar aus Göttingen und Bremen in die Wollershäuser St.-Marien-Kirche. Gefeiert wurde Christi Himmelfahrt mit einer Lesung aus der Apostelgeschichte, der Segnung der Jünger im Lukas-Evangelium, und mit viel Musik.

Die Konfirmanden hatten mit ihrem Pastor das bekannte Lied „Geh aus mein Herz“ einstudiert und gaben dem Klassiker mit Rhythmusinstrumenten und Percussion neuen Schwung. An der Orgel gab der Gieboldehäuser Abiturient Yannick Bode den Ton vor. Und auch ein Kanon wurde mit der ganzen Gemeinde spontan eingeübt.

Edelmann bezog sich in seiner Predigt auf die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu. „Das ist eine Geschichte von der Treue Gottes“, sagte er und versetzte die Gemeinde in die Rolle der Jünger. Diese hätten ihren Blick auf Jesus gerichtet, der ihnen zu Lebzeiten einen klaren Weg vorgegeben habe. Als Jesus starb, sei der Blick der Jünger getrübt gewesen, mit der Auferstehung sei die Klarheit zurückgekehrt, doch Christi Himmelfahrt habe den Blick nach oben geleitet.

Edelmann verglich mit dem menschlichen Dasein: „In der Trauer muss jeder die Leere aushalten. In einer Gemeinschaft fällt das leichter, auch die Jünger blieben in ihrer Trauer zusammen. Doch mit der Himmelfahrt passierte ein Wunder, in dem man den Sinn von allem erkennt“, gab Edelmann den Gläubigen Hoffnung und zugleich die tiefere Bedeutung von Himmelfahrt mit auf den Weg. Der führte nach dem Gottesdienst zunächst zu einem gemeinsamen Imbiss mit den Mitgliedern der beteiligten Gemeinden.

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