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Sehr lange unterwegs

20. Motorrad-Reise-Treffen Sehr lange unterwegs

Rund 450 Motorradfahrer haben am Wochenende am 20. Motorrad-Reise-Treffen im Niedersachsenhof in Gieboldehausen teilgenommen. Außer verschiedenen Dia-Vorträgen stand vor allem der Erfahrungsaustausch untereinander im Fokus.

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Gebannt: Die Besucher des Motorrad-Reise-Treffens berichten von ihren Touren.

Quelle: Schneemann

Gieboldehausen. Der am Sonnabend parallel laufende Bikertag in Bilshausen sei kein Problem, so Organisator Ralph Wüstefeld. „Wir kommen uns nicht ins Gehege. Beim Bikertag fahren Tages- und Wochenendfahrer Bei uns treffen sich Menschen, die lange und sehr lange Reisen mit ihren Motorrädern unternehmen.“ Manche würden sogar für ein bis zwei Jahre aus ihrem Job aussteigen, um sich ihren Traum von der großen Reise zu erfüllen.

Und von diesen Reisen berichten einige bei Diashows im großen Saal des Niedersachsenhofes. „Ich habe mir mittlerweile ein Netzwerk aufgebaut und weiß, wer wo unterwegs ist“, sagt Wüstefeld. Davon suche er sich die interessantesten aus. Dieses Mal interessierte ihn persönlich der Bericht von Doris Krumey-Schröder über die Panamericana am meisten.

Wüstefeld fuhr früher unter anderem Transafrikatouren. „Im Moment geht es eher durch Skandinavien und Südeuropa.“ Längere Touren ließen sich beruflich nicht einrichten. Diese Art des Reisens fasziniert ihn, weil Motorradfahrer von deutlich weniger Gehäuse umgeben seien als Autofahrer. Zwar sei man dadurch auch den Witterungseinflüssen direkt ausgesetzt, doch dafür gebe es ja entsprechende Kleidung. „Das schöne ist der schnelle Kontakt mit Leuten“, erzählt er. Man werde von Nichtmotorradfahrer oft bedauert und käme so ins Gespräch. „Viele denken, sie müssen uns helfen, wenn wir allein mit so viel Gepäck auf dem Bike fahren.“

Begonnen hatten die Treffen mit 60 Leuten auf dem Grillplatz im Tischengrund begonnen, im Lauf der Jahre stieg die Zahl der Teilnehmer auf rund 300. Nach dem Umzug auf den Festplatz wären es sogar mal 500 gewesen.

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