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Wehre schützen Rhume-Mühle

Hochwasser in Bilshausen Wehre schützen Rhume-Mühle

Angespannte Lage an der Rhume-Mühle: Durch das Hochziehen der Wehre verhinderte Johannes Schrader, Sohn der Mühlenwartin Christa Foit-Bartels, ein Volllaufen des Gebäudes.
"Zuletzt stand das Wasser Anfang der 1980er-Jahre so hoch", berichtet der 52-Jährige. Allein von Dienstagabend um 18 Uhr bis Mittwoch um 10 Uhr sei der Pegel um 60 Zentimeter gestiegen. Beide Turbinen hätten sich automatisch abgestellt.

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Johannes Schrader blickt auf die Wehranlage der Rhume-Mühle

Quelle: Artmann

Rhumspringe. Schrader habe die Wehre am Mittwochmorgen langsam um 20 Zentimeter hochgezogen, zehn Zentimeter Puffer seien verblieben. "Wären sie weiter hochgezogen worden, hätte die Gefahr bestanden, dass es einen Rückstau gibt und das Gebäude von hinten vollläuft", erläutert Schrader das Vorgehen. 

Eine besondere Gefahr gehe von Flutwellen aus, die bei solchen Hochwasserlagen entstehen könnten. Der Scheitelpunkt des Wassers aus dem Harz treffe erfahrungsgemäß sechs Stunden später in Bilshausen ein. "Würde die Brücke am Wehr weggerissen, könnten wir nichts mehr verstellen", erklärt Foit-Bartels, die das ´Rhume-Mühlencafé Bilshausen betreibt. "Bislang habe ich noch keine Angst gehabt", ergänzt die Mühlenwartin. art

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