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Aussendungsgottesdienst des Friedenslichtes in Gieboldehausen

Von Bethlehem ins Eichsfeld Aussendungsgottesdienst des Friedenslichtes in Gieboldehausen

„Wo sich das Geheimnis der Weihnacht ereignet hat, wurde dieses Licht entzündet“, sagte Pfarrer Matthias Kaminski Dienstag im Gottesdienst in St. Laurentius. Von Bethlehem über Wien bis ins Eichsfeld trugen die Georgspfadfinder das Friedenslicht. Von Gieboldehausen aus wird es nun weitergegeben.

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Quelle: Richter

Gieboldehausen. Unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ findet die diesjährige Friedenslichtaktion statt. Seit 1986, initiiert vom Österreichischen Rundfunk, wird von einem Kind ein Licht in der Geburtskirche Jesu Christi entzündet. Von dort wird es von Pfadfindern nach Wien gebracht und anschließend mit Zügen in viele Länder verteilt.

„Für Frieden steht dieses Licht“, sprach Kaminski, „und wir sind damit eigentliche Friedensboten.“ Es sei ein Symbol der Sehnsucht nach Frieden, aber kein magisches Zeichen, so der Gieboldehäuser Pfarrer.

Alle seien eingeladen, das Licht hinauszutragen. „Wir sollten Licht in diese Welt bringen“, sagte Kaminski, „und das kann jeder, wo er steht.“ Der Friede beginne im Kleinen, wie man über andere rede, sich ihnen gegenüber verhalte. Oder sie einbeziehe: „Jeder Mensch ist wichtig und wertvoll, egal woher er kommt oder wie er aussieht.“ Heinz Nickel und der Stamm St. Laurentius der Georgspfadfinder hatten ausdrücklich Flüchtlinge eingeladen. In den kommenden Tagen findet das Friedenslicht von St. Laurentius aus seinen Weg in Familien und Gemeinden, Kindergärten und Altenheime. Mehr als einhundert Pfadfinder und weitere Besucher verfolgten Dienstag den Aussendungsgottesdienst und nahmen für ihre Heimatorte ein Licht mit hinaus in die Dunkelheit.

Von Gunnar Müller

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