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Investitionen für die Zukunft

Baumpark am Dorfrand Investitionen für die Zukunft

2009 ist Bilshausens Bürgermeisterin Anne-Marie Kreis (CDU) mit einer Idee in den Ortsrat gegangen: Wie wäre ein naturnaher Baumpark am Dorfrand? Vier Jahre später wurden die ersten Bäume gesetzt, mehr als 40 sind es inzwischen.

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Georg Engelhardt freut sich über bislang mehr als 40 Bäume.

Quelle: Niklas Richter

Bilshausen. Quercus robur, die Stieleiche, Baum des Jahres 1989 war der erste, den die Bilshäuser 2013 in die Erde hinter der Carl-Strüber-Sporthalle setzten. „1989 bis 2013 mussten wir rückwärts gehen mit den jeweiligen Bäumen des Jahres, seitdem geht‘s nur noch vorwärts“, sagt Georg Engelhardt (CDU), Stellvertreter von Kreis. Der neueste Zugang, ein Feldahorn, wurde im vergangenen Herbst gepflanzt.

Mehr als 40 Bäume

Mehr als 40 Bäume bilden nun auf zwei Arealen hinter dem Sportplatz einen Baumpark auf 7000 Quadratmetern Fläche. „Alles mit Spendengeldern finanziert“, zeigt sich Engelhardt zufrieden. Für jeden neuen Baum fielen immerhin 100 bis 300 Euro an, die aus Versicherungsgründen von Fachbetrieben aufgestellt werden müssten. Aus der dauerfeuchten Wiese, die auch als Überschwemmungsgebiet dient, einen Naturpark zu gestalten, sei ein tolles und nachhaltiges Projekt: „So ein Baumpark ist ein Objekt, das langfristig wachsen muss.“ Auch für kommende Generationen, denn Linden - die Sommerlinde ist Baum des Jahres 2016 - erreichen oft ein biblisches Alter von mehreren hundert Jahren.

„Wenn die Kronen dicht sind“, sagt der 66-Jährige inmitten der Bäume, „können wir hier auch Bänke zur Erholung hinstellen.“ Ein bisschen kreatives Chaos dürfe da ruhig sein, denn die Baumspender dürften mitentscheiden, wo „ihre“ Bäume hinkämen. Zugleich bekommt jeder Baum ein Hinweisschild, am Eingang zur Sportanlage sind auf einer großen Übersichtskarte Bäume und Spender verzeichnet.

„So ist halt die Natur.“

Manchmal, so Engelhardt, gehe natürlich auch mal ein neu gepflanzter Baum ein: „So ist halt die Natur.“ Dann werde einfach ein neuer gepflanzt. Platz sei noch für mindestens doppelt so viele Bäume, sagt Engelhardt schmunzelnd.

gm

Baum des Jahres

1989 bestimmte Silvius Wodarz, damals Vorsitzender des Umweltschutzvereins Wahlstedt, die Stieleiche zum ersten „Baum des Jahres“. Inzwischen kürt ein „Kuratorium Baum des Jahres“ jährlich eine heimische Baumart. 2016 wurde es die Winter-Linde, bereits 1991 war es die Sommer-Linde. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter baum-des-jahres.de gm

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