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Beachvolleyballer in Gieboldehausen

Für den guten Zweck Beachvolleyballer in Gieboldehausen

Zum 13. Mal hat der Sportverein Lokomotive Eichsfeld am Sonnabend ein Beachvolleyballturnier am Landgasthaus Erlenhof in Gieboldehausen ausgerichtet. 24 bunt gemischte Teams starteten dazu in den drei Wertungen beste Mannschaft, „Kultur“ und lustigste Kostümierung.

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Beachvolleyball für den guten Zweck in Gieboldehausen.

Quelle: Bänsch

Gieboldehausen. „Vor einigen Jahren haben wir zwar mal trainiert“, sagte Tobias Höfer, „aber besser wurde unser Spiel dadurch auch nicht.“ Mit 15 anderen seiner KTV-Gruppe beschränkt sich der Gieboldehäuser daher auf die Kulturwertung. „Ambitionen haben wir“, so Mel-Norman Gebhardt, „aber wir wissen einfach, dass wir nicht die stärkste Turniermannschaft sind.“

"Völlig egal"

In der Zwischenwertung haben sie Rang sieben erreicht. Über ihren Namen und die Abkürzung  KTV waren sich die Gruppenmitglieder nicht sicher: „Kein toller Volleyball“, vermutete Rösler. „Völlig egal“, befand Gebhardt, „die Buchstaben machen sich einfach geil auf unseren Westen.“ Um Sieger der Kulturwertung zu werden, sind möglichst viele alkoholische Getränke zu sich zu nehmen.

Gewonnen hat letztlich die Mannschaft mit den meisten Strichen an der Theke. Seit drei Jahren sind darin die KTV-Mitglieder ungeschlagen. Im Vorjahr ging der „Kulturwanderpokal“ bereits an die Gieboldehäuser.

Bei der „Mutter aller Turniere“, wie Lokomotive-Präsident Thomas Polle das Turnier nannte, gehe es nicht nur um Sport, sondern um den Spaß aller Teilnehmer. Das Gieboldehäuser Beachvolleyballturnier „Bivo-Batu“ ist nach dem „Schweizer Modell“ organisiert: Jede Mannschaft tritt gegen jede andere an, keine scheidet dabei durch K.o. aus.

„So spielen alle gleich oft und letztlich gegen eine gleichstarke Mannschaft“, erläuterte Michael Sommer, Ehrenpräsident von Lokomotive. „Mit sechs Teams haben wir damals begonnen“, so Polle. Mittlerweile aber stelle das Bivo-Batu eine feste Größe im Sommer dar, sagte die Bürgermeisterin des Fleckens, Maria Bock (CDU).

Mehrmalige Sieger pausieren

Fünf Beachvolleyballfelder errichteten die Vereinsmitglieder auf dem Sandfeld, wo normalerweise Pferde traben. Rosa Hasen mit großen weißen Bommeln oder Bauarbeiter mit Warnwesten: Etliche der Teams machten sich mit ihrer Verkleidung Hoffnung auf den Sieg in der Kostümkategorie. Die mehrmaligen Sieger der Vorjahre, die „Sex Machines“, pausierten am Sonnabend.

Höfer deutete den Kulturpreis-Wettkampf auch als Engagement für eine gute Sache: Der Erlös des Siegers fließt in jedem Jahr einer gemeinnützigen Einrichtung zu, erläuterte Polle. In diesem Jahr geht der Betrag, den die Striche an der Theke ergeben, an das Göttinger Hospiz an der Lutter. Über 600 Euro kann sich die Göttinger Einrichtung diesmal freuen. Folgende Teams sind in diesem Jahr „Bivo-Batu“-Sieger: Team „Hier-könnte-Ihre-Werbung-stehen“ (beste Turniermannschaft); „Lotti Karotti“ (lustigste Kostümierung); KTV Gieboldehausen (Kulturpreis).

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