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Beamer und WLAN ersetzen Heimatbilder

Beamer und WLAN ersetzen Heimatbilder

Die energetische Sanierung des Gieboldehäuser Rathauses liegt in den letzten Zügen, bereits genutzt wird der modernisierte Sitzungssaal im Dachgeschoss. Nach Gremien der Samtgemeinde hat jetzt erstmals der Fleckenrat in dem umgebauten Saal getagt.

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Nicht nur die Samtgemeinde nutzt den Sitzungssaal: erste Tagung des Gemeinderates Gieboldehausen nach dem Umbau.

Quelle: Mahnkopf

Gieboldehausen. Die schräge Decke wurde abgehängt, die beiden Kuppelfenster durch vier neue Fenster an der Südfassade mit Blick aufs Schloss ersetzt. Statt Gemeindewappen und Ölgemälden mit Heimatmotiven gibt es jetzt einen Decken-Beamer, eine Leinwand und W-Lan für den papierlosen Sitzungsdienst. Nach der Kommunalwahl im kommenden Jahr sollen die Samtgemeinde-Ratsherren, die nicht bereits als Kreistagsabgeordnete ein Tablet bekommen haben, von der Verwaltung bei der Ausstattung mit mobilen Endgeräten unterstützt werden.

 
Als Option für einen neuen Eingang wurde im Sitzungssaal auch eine gläserne Außentür zum Kirchvorplatz eingebaut. Denn der Saal   ist zwar modernisiert, aber noch nicht barrierefrei und weiterhin nur über das Treppenhaus mit 56 Stufen und Zwischenetagen zu erreichen. Über die von der Samtgemeinde angedachte Stahlbrücke vom Kirchplatz zum Sitzungssaal sollen noch weitere Gespräche mit der Kirchengemeinde geführt werden.

 
Nach außen bereits ein völlig neues Gesicht zeigt das Rathaus, das bei der Gebietsreform vor mehr als 40 Jahren als neuer Verwaltungssitz verwinkelt in den Kirchhang gebaut wurde. Und ganz so bunt, wie es der eine oder andere „Bunte“ (Spitzname für die Gieboldehäuser) befürchtet hat, ist es nicht geworden. Nach Einführung der  doppelten Buchführung  hat die duale Farbgebung Einzug ins Rathaus gehalten. Die rotbraune Klinkerfassade wurde durch farbigen Dämmputz ersetzt. Ein heller, erdiger Rotton und ein sandfarbener Farbton setzen optische Akzente und die Gebäudetrakte voneinander ab. An zwei Gebäudeecken wurde der farbige Schriftzug „Rathaus“ aufgebracht, vor der vermieteten Gemeinschaftspraxis im Seitentrakt der Schriftzug „Arzt“.

 
Ersatzlos abgebaut wurde die offene Telefonzelle am Rathaus, deren Fortbestand  die Samtgemeinde Geld gekostet hätte. Von dem Anschluss aus sei seit einem Jahr nicht ein einziges Telefonat geführt worden, sagt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU). Das Baugerüst am Rathaus werde bis Weihnachten abgebaut, der Rathaus-Vorplatz dann im Frühjahr umgestaltet. Dort soll auch das seit Jahren eingelagerte Mosaikwappen der Samtgemeinde wieder einen festen Platz bekommen.

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