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Besucherplattform wird saniert

Abschluss vor Start der Quellenkonzerte angestrebt Besucherplattform wird saniert

Erster Anlaufpunkt für Besucher der Rhumequelle nach dem Parkplatz ist die nördliche Holzplattform am Quelltopf. Die morsche Konstruktion soll noch vor Fortsetzung der Quellen-Konzertreihe in diesem Jahr saniert werden.

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Das Rundweg-Geländer soll 2017 erneuert werden.

Quelle: EF

Rhumspringe. Die südliche Aussichtsplattform, auf der auch die Musikgruppen auftreten, ist bereits im vergangenen Jahr mit Eigenmitteln der Arbeitsgemeinschaft (AG) Rhumequelle und Untersützung der Bauhöfe Rhumspringe und Herzberg auf Vordermann gebracht worden. Für die Erneuerung der Plattform vis-à-vis hat die gemeinnützige AG jetzt 26 400 Euro veranschlagt.

Nach der Gemeinde Rhumspringe und der Sparkasse Duderstadt hat der Bauausschuss der Samtgemeinde Gieboldehausen einstimmig einen Zuschuss in Höhe von 5000 Euro bewilligt, schriftliche Zusagen über jeweils 4000 Euro erwartet Rhumspringes Bürgermeister und AG-Vorsitzender Franz Jacobi (CDU) noch von der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs-GmbH  und Harz Energie, 1000 Euro von der Hermann-Reddersen-Stiftung. 2400 Euro steuert die AG, deren Einnahmen sich auf jährlich 1300 Euro Mitgliedsbeiträge beschränken, aus Bordmitteln bei.

Die Plattformen und das Geländer am Quellen-Rundweg aus Robinienholz sind vor der Jahrtausendwende überwiegend von der Heinz-Sielmann-Stiftung finanziert worden, wurden 1999 mit Heinz Sielmann eingeweiht und sollten langfristig Bestand haben. Inzwischen ist das Holz aber so stark angegriffen, dass eine Erneuerung unumgänglich ist. Die Stiftung ist vor zwei Jahren aus der AG Rhumequelle ausgetreten, der Landkreis Osterode unter dessen damaligem Landrat Bernhard Reuter (SPD) bereits vor einigen Jahren. Der Landkreis Göttingen ist nach wie vor AG-Mitglied.

Mit dem Landkreis als Naturschutzbehörde habe man sich auch geeinigt, für die Gründung der Plattform Kunststoff zuzulassen, um Verrottung vorzubeugen, sagt Jacobi. Am Programm für die Quellenkonzerte ab Mitte Mai bis Ende August strickt die Gemeinde Rhumspringe noch. Im kommenden Jahr soll in einem weiteren Bauabschnitt das Geländer am Quellen-Rundweg erneuert werden. Dafür sollen EU-Mittel beantragt werden. Die Samtgemeinde verbindet mit ihrem Zuschuss für die Plattform die Erwartung, für weitere Bauabschnitte nicht mehr herangezogen zu werden und erwartet zudem für künftige Projekte auch eine finanzielle Beteiligung der Stadt Herzberg und des Landkreises Göttingen.

Verborgene Schönheit

Mit einer Schüttungsmenge von durchschnittlich 2000 Liter pro Sekunde ist die Rhumequelle eine der größten Karstquellen Europas. Die ebenso idyllisch wie verborgen gelegene Quelle gilt als eine der größten Touristenattraktionen im Eichsfeld. Die häufig in Türkistönen schimmernde Quelle liegt in einem Auenwald, ist quasi ein Überlaufventil für die Wassermassen aus dem Harz und ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Die Eichsfelder Energie- und Wasserwirtschafts-GmbH (EEW) gewinnt Trinkwasser aus der Quelle und betreibt dort eine Umkehr-Osmose-Anlage. In der Vergangenheit gab es Überlegungen zur Steigerung der touristischen Qualität wie einen Info-Container mit Übertragung von Aufnahmen einer Unterwasserkamera vom Quelltopf, die aber nicht zum Tragen gekommen sind.

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