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„Bunt statt braun“ sichtbar machen

Friedensgebet in Lindau „Bunt statt braun“ sichtbar machen

Das Lindauer Bündnis „Bunt statt braun“ organisiert zu Sonntag, 10. April, ein Friedensgebet mit anschließender Kundgebung auf dem Marktplatz. Die Veranstaltung soll unter dem Motto „Es ist Frühling - Wir werden bunter“ stehen.

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Bündnisdemo in Lindau.

Quelle: Vetter/Archiv

Lindau. Deutschland erlebe derzeit „allerortens rassistische Pöbeleien, zunehmend aber auch Gewaltangriffe, so massiv wie seit 20 Jahren nicht mehr“, begründen die Sprecher ihr Engagement.

Friedliche Botschaft

„Suchet den Frieden der Stadt und betet für sie“ zitiert dabei Superintendentin Stephanie von Lingen, Kirchenkreis Leine-Solling, den Propheten Jeremia, der sich bereits vor 2500 Jahren „für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben der Menschen in ihrem Gemeinwesen“ eingesetzt habe.

„Als christliche Kirchen stehen wir ein für Frieden, Freiheit und Demokratie“, begründet sie ihre Unterstützung für das Bündnis. „Daher tragen wir eine besondere Verantwortung und Aufgabe in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.“

Mitarbeit

An einer Mitarbeit im Lindauer Bündnis Interessierte können sich an jedem zweiten Dienstag im Monat in der Katlenburger Gemeindeverwaltung einfinden. Beginn ist um 18.30 Uhr.

Von Lingen wird am Sonntag, 10. April, um 15 Uhr in der katholischen Kirche in Lindau ein Friedensgebet sprechen, an dem alle Bürger teilnehmen können. Zudem ruft das Lindauer Bündnis dazu auf, mit bunter Kleidung oder bunten Accessoires im Anschluss an den Friedensgottesdienst auf dem Lindauer Marktplatz ein Zeichen gegen Rechts zu setzen und das Motto „Bunt statt braun“ damit sichtbar zu machen. Damit soll das gemeinsame Einstehen für demokratische Werte demonstriert werden.

Integration in der Deutschen Geschichte

Evelin Martynkewicz, Mitglied des Gemeinderates Katlenburg-Lindau und Vertreterin der Freien Wählergemeinschaft, wird dabei als Sprecherin erwartet. Ihr Beitrag steht unter dem Titel „Gestern und Heute - ein Vergleich: Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg“.

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„Duderstadt bleibt bunt“
Bündisdemo am Rathaus in Duderstadt.

Dass Duderstadt „kein idyllischer Ort für Fremdenfeindlichkeit“ ist, will das Bündnis gegen Rechts „Duderstadt bleibt bunt“ am Sonntag demonstrieren. Als Redner der Kundgebung am Sonntag, 10. April, werden Landtagsabgeordneter Lothar Koch (CDU), Erste Kreisrätin Christel Wemheuer und Viktor Wesselak erwartet.

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