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CDU will Oberstufe für KGS

Antrag für Fleckenrat CDU will Oberstufe für KGS

Für den Gemeinderat hat die CDU einen Antrag eingebracht, in dem sie eine Oberstufe an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) fordert. Der Rat solle beschließen, sich intensiv um die Einrichtung einer Oberstufe ab dem Schuljahr 2017/2018 zu bemühen.

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Gieboldehausen. Der Landkreis als Schulträger soll aufgefordert werden, die Schulentwicklungspläne offenzulegen und die Schülerzahlen zu überprüfen. Die Schule in der jetzigen Form sei unvollständig, heißt es in der Antragsbegründung. Schüler, die gerne die KGS besuchen würden, wanderten nach Duderstadt oder Göttingen ab, da sie keine Möglichkeit haben, die Oberstufe in Gieboldehausen zu absolvieren. Umfragen hätten den Wunsch der Eltern nach einer Oberstufe an der KGS bestätigt. Seit Jahrezehnten seien am Schulstandort Gieboldehausen auch Schüler vertreten, die nicht aus der Samtgemeinde kommen. Eine Oberstufe an der KGS sei zwingend erforderlich, um den Schulstandort und die Infrastruktur des Ortes zu stärken.

„Wir nehmen den Antrag zur Kenntnis“, sagt KGS-Leiter Dr. Guido Fellbrich und beschränkt sich auf diese Aussage. Skeptisch äußert sich Thomas Nebenführ und spricht von einem Entwicklungsschritt nach hinten. Der Leiter des Eichsfeldgymnasiums Duderstadt hat Zweifel, dass die Schülerzahlen ausreichen. Eine Oberstufe brauche mindestens 60 Schüler, um vernünftig arbeiten und eine ausreichende Auswahl an Kursen und Profilen bieten zu können. Es sei im Sinne der Schüler, nach ihren Neigungen wählen zu können.

Für verfrüht hält die schulpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion, Sigrid Jacob, den Vorstoß für eine KGS-Oberstufe. Bevor der Schulausschuss des Kreises darüber befinden könne, müsse die Entwicklung im Raum Osterode einbezogen werden. „Ab kommendem Jahr müssen die neuen Schülerströme durch die Kreisfusion berücksichtigt werden“, meint Jacobi. Deshalb sollte vor einer Entscheidung zunächst die neue Situation analysiert werden. ku

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