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Comeback im Niedersachsenhof

Ball der Lutze Comeback im Niedersachsenhof

Nach sechs Jahren ist am Sonnabend die Zeit des Exils geendet. "Lutz Sau!", der Leitspruch der Gieboldehäuser Lutzvereinigung prangte in leuchtenden Buchstaben über der Tür des Niedersachsenhofes. Der schon legendäre Ball der Lutze war bei seiner Rückkehr an den ursprünglichen Ort ausverkauft.

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Sorgten beim Ball der Lutzefürs musikalische Programm: "Hit Radio Show".

Quelle: Franke

Gieboldehausen. "Wir sind überglücklich wieder hier zu sein", sagte Florian Gödecke. Der 29-Jährige durfte sich aber nicht nur über die Rückkehr in den Niedersachsenhof freuen. Er wurde vor sechs Wochen zum neuen Präsidenten der Lutze gewählt und übernahm am "Feisten Freitag", den die Vereinigung am Tag vor dem Ball feiert, das Amt von Bernd Hähnel, der die Lutze 1986 gegründet hatte und seitdem an ihrer Spitze stand.

Ball der Lutze im Niedersachsenhof.

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"Das konnte damals keiner ahnen, dass sich diese Idee über eine solch lange Zeit halten würde", so Hähnel. Was Lutz bedeutet erläutert Gödecke: "Lebensaufgabe unter tätigem Zeitaufwand."

Mit 60 Jahren wechselte Hähnel nun in eine neu gegründete Abteilung namens "LutzWeissRat", in die alle Lutze in dem Alter aufgenommen werden. Eine ebenso lange Amtszeit wie Hähnel möchte auch der neue Präsident absolvieren. "Die Wahl ist die allergrößte Ehre für mich", sagte er am Rande des Balls und dann verraten beide ihren Geheimplan, dass Hähnel das Amt in 30 Jahren zurücknimmt.

Die Feiertage der Lutze begannen bereits am Donnerstag mit dem Ausschießen des Lutzekönigs, das Lutz Nase gewann. Eine Premiere erlebte der erste Vorsitzende Elmar Kohlrautz, der in diesem Jahr zum Lutz des Jahres gekürt wurde. "Er hat es wirklich verdient", so Gödecke, "weil er immer viel für den Verein leistet."

Gefeiert wurde dann auch bis weit nach Mitternacht zu der Musik der Hit Radio Show, die die Imitation zahlreicher Stars von Kiss über Tina Turner bis zu AC/DC auf die Bühne brachten. Das Motto des Abends lautete "Reeperbahn 2.0". "Das Motto haben wir deshalb gewählt, weil es jenes aufgreift, dass wir 2009 beim letzten Ball im Niedersachsenhof hatten, ehe dieser dann geschlossen wurde", erklärten der alte und der neue Präsident.

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