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Die Aufräumarbeiten haben begonnen

Nach Unwetter Die Aufräumarbeiten haben begonnen

Feuerwehrleute der Samtgemeinde Gieboldehausen haben am Wochenende die Schäden des Sturms beseitigt. So mussten unter anderem umgestürzte Bäume auf dem Spielplatz in Rollshausen zersägt werden. Auch waren Spezialfirmen im Einsatz, um ein Loch im Dach der Rollshäuser Kirche abzudichten.

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Die Feuerwehr Rollshausen räumt auf dem Spielplatz auf.

Quelle: r

Rollshausen. Am Freitag war eine Unwetterschneise durch Landkreis Göttingen gezogen. „Landkreisweit gab es mehr als 350 Einsätze“, erzählt Gieboldehausens Samtgemeindebrandmeister Claus Bode, „davon rund 60 in unserer Samtgemeinde.“ Im Feuerwehrhaus Gieboldehausen sei eine Einsatzleitung gebildet worden, um die örtlichen Einsätze zu koordinieren.

Viele Einsätze für die Helfer

Zehn Ortsfeuerwehren waren mit mehr als 130 Feuerwehrleute von 16.55 bis etwa 19.30 Uhr in Einsatz. „Die Schwerpunkte lagen in Rollshausen, Renshausen und Bilshausen“, so Bode. Die Einsatzkräfte wurden zu vielen umgestürzten Bäumen, Schäden an Dächern und Gebäuden sowie vollgelaufenen Kellern, überfluteten Straßen und Gräben gerufen.

Hinzu kam ein fünf Meter großes Loch im Dach der Rollhäuser Kirche mit Wassereinbruch. „Die Orgel musste vor weiterem Wasserschaden gerettet werden“, so Bode. Auch der Spielplatz in Rollshausen habe wegen mehrerer umgestürzter Bäume gesperrt werden müssen.

„In Renshausen hatten wir eine Schlammlawine und reihenweise umgestürzte Bäume“, berichtet Marius Nienstedt, Ortsbrandmeister und stellvertretender Samtgemeindebrandmeister. „Gottseidank aber keinen Personenschaden!“ Und bei der Vielzahl umgestürzter Bäume sei selbst der Sachschaden noch überschaubar.

Feuerwehren dringend benötigt

Viele weitere Aufräumarbeiten sind nach Aussage von Bode in den kommenden Wochen notwendig. „Das Unwetter und der Einsatz der Feuerwehren zeigen deutlich, das alle Feuerwehren - auch die kleinen - dringend benötigt werden.“ Es sei wichtig, dass es weiterhin ehrenamtliche Feuerwehrkräfte mit genauen Ortskenntnissen und örtlichen Ansprechpartnern gebe, um schnell und effektiv mit Personal und Technik helfen zu können.rf

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