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Diskussion über Schlossplatz-Benennung in Gieboldehausen

Facebook-Gruppe für Samtgemeinde startet Umfrage Diskussion über Schlossplatz-Benennung in Gieboldehausen

Der Antrag der CDU, den Gieboldehäuser Schlossplatz als Freiherr-von-Minnigerode-Platz zu benennen, hat eine rege Diskussion angestoßen. In der Facebook-Gruppe Samtgemeinde Gieboldehausen ist eine Umfrage zu dem Thema gestartet worden.

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Schlossplatz in Gieboldehausen

Quelle: Pförtner

Gieboldehausen. Offiziell gibt es den Schlossplatz gar nicht. Der Begriff, der sich im Volksmund eingebürgert hat und mit dem auch in Publikationen für den Flecken geworben wird, ist irreführend. Das von einer Familie bewohnte und der Geschichtswerkstatt genutzte Fachwerkschloss hat die Adresse Hahlestraße 13. Und Ortsheimatpfleger Gerhard Rexhausen hat darauf hingewiesen, dass es sich nicht um ein Schloss, sondern um einen Burgmannsitz handelt. Der Name Burgmannplatz  hat auf Facebook bis Montag  allerdings nur einen Fürsprecher gefunden. 55 Umfrageteilnehmer haben sich bis dato für die Bezeichnung Schlossplatz ausgesprochen, sechs für Freiherr-von-Minnigerode-Platz. Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) kommentiert, dass die Umfrage eine gute Idee sei, aber leider  ins Leere ginge. Da es kein Schloss gebe, könne der Platz auch nicht öffentlich so benannt werden, ein neues Straßenschild sei nicht erforderlich. Mit ihrem Antrag verbinde die CDU, das Wirken der Familie von Minnigerode  festzuhalten. Das stößt in der Facebook-Debatte auf wenig Gegenliebe. Einige Kommentatoren wollen am Schlossplatz festhalten („Hab‘ ja schließlich im Schloss geheiratet und nicht in der Butze vom Freiherr von Minnigerode“), andere monieren, dass es wichtigere Probleme gebe, als „sich mit einem neuen Namen für irgendeinen albernen Platz zu beschäftigen“.

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