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Dornieden kündigt Runden Tisch an

Flüchtlinge in Gieboldehausen Dornieden kündigt Runden Tisch an

Zur Flüchtlingssituation in der Samtgemeinde Gieboldehausen hat sich Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) beim Grünkohlessen des CDU-Ortsverbands Bilshausen geäußert. Dornieden kündigte einen runden Tisch für die Samtgemeinde an, wenn dort dauerhaft Flüchtlinge untergebracht werden.

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Gieboldehausens Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlie Dornieden

Quelle: Archiv

Gieboldehausen. Von 16 leerstehenden größeren Immobilien, die die Samtgemeinde benannt hat, hat der Landkreis Göttingen sich für die Turnhalle am Schloss Wollershausen als Erstaufnahmeeinrichtung für 100 Menschen entschieden. Dort werde ein hoher organisatorischer Aufwand betrieben, sagte Dornieden. Die hohe Fluktuation bei den Flüchtlingen erschwere die Arbeit, werde aber künftig nicht mehr möglich sein. Der Landkreis plane den Kauf des Wohnheims am Schloss, das der Sozialdienst Katholischer Frauen bis zum Umzug nach Göttingen als Jugendhilfeeinrichtung genutzt hat. Dort sollen bis zu 250 der Kommune zugewiesene Flüchtlinge untergebracht werden, da sich nicht ausreichend dezentrale Wohnungen finden ließen.

 

In Wollershausen würden die Menschen aufgefangen, die anderswo keinen Wohnraum finden würden. „Spannend für uns wird es nach der Zuteilung, mit dem Besuch von Kindergarten und Schule“, sagte Dornieden. Als Parteipolitikerin machte Dornieden generelle Anmerkungen zur aktuellen Diskussion über Auswirkungen der Migration. „Wir Deutsche neigen dazu, uns sprachlich anzupassen“, sagte sie und erteilte Umbenennungen eine Abfuhr: „Wir brauchen keinen Wintermarkt oder Laternenumzug, sondern Weihnachtsmarkt und Martinsumzug. Wenn wir nicht zu unseren Werten stehen, können wir von anderen nicht erwarten, dass sie sie respektieren.“

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