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Genossen bestätigen Glahn-Kandidatur

Landtagswahl Genossen bestätigen Glahn-Kandidatur

100 Prozent für Doris Glahn: Alle 37 stimmberechtigen Genossen, die am Freitagabend in den Wallfahrtsort Germershausen gekommen sind, haben für die Landtagskandidatur der Duderstädter Politikerin votiert. Glahn war vom Vorstand des SPD-Unterbezirks vorgeschlagen worden, andere Vorschläge gab es nicht.

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Karl Heinz Hausmann, Doris Glahn und Versammlungsleiterin Edeltraud Wucherpfennig (v.l.).

Quelle: CHH

Germershausen. Mehr Masse bei der Urwahl-Premiere gewünscht hätte sich der Osteroder Landtagsabgeordnete Karl Heinz Hausmann, wie Glahn einer von fünf Stellvertretern Thomas Oppermanns im neu zugeschnittenen Unterbezirk Göttingen. Immerhin gibt es im Wahlkreis 15, zu dem die Stadt Duderstadt, die Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen sowie die Gemeinden Friedland, Rosdorf und Gleichen gehören, rund 550 SPD-Mitglieder.

Der Stimmung im Saal des Hotels Stadt Hannover tat die maue Resonanz bei sommerlichem Wetter aber keinen Abbruch. Die Zeichen standen auf Aufbruch - und das nicht nur wegen des Schulz-Effektes. „Glahn hat alles, was man braucht, um den Wahlkreis zu gewinnen“, sagte Jörg Mielke, Chef der niedersächsischen Staatskanzlei: „Sie ist in der Mitte der Gesellschaft verankert, kümmert sich, bleibt am Ball und lässt sich nicht entmutigen.“ Während seiner Studienzeit in Göttingen sei er nie über Ebergötzen hinausgekommen und freue sich umso mehr über „die motivierte SPD im Eichsfeld“.

Als „richtige Kandidatin am richtigen Ort“ vorgestellt wurde Glahn vom Rosdorfer Harald Grahovac, der ihr vielfältiges soziales Engagement hervorhob. Die 57-jährige Duderstädterin ist verheiratet, hat zwei Kinder und zwei Enkel, Wirtschaftswissenschaft studiert und leitet die Patientenverwaltung und -abrechnung am Klinikum in Kassel. Seit 2005 ist sie SPD-Mitglied, seit 2012 Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Duderstadt.

Als Themen, die ihr am Herzen liegen, nannte Glahn Wirtschafts-, Bildungs- und Gesundheitpolitik. Sie wolle sich einsetzen für starke Kommunen, sanften Tourismus, Betreuungs- und Pflegeangebote, regionales Fachkräftebündnis, medizinische Versorgung und ehrenamtlich Engagierte. Wie ihre Vorredner zog sie eine positive Leistungsbilanz der Landesregierung - von Abschaffung der Studiengebühren bis zum Südniedersachsenprogramm: „Es kommt jetzt darauf an, die gute Stimmung in Stimmen umzumünzen.“ Mitgliederbeauftragter Manfred Wesemann würdigte Glahns „Mut, sich in der nicht einfachen Duderstädter Kommunalpolitik zu behaupten“.

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