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Erbsensuppe und ein bisschen Politik

Ortsrat Lindau organisiert Sommerfest für Bürger Erbsensuppe und ein bisschen Politik

Am ersten Augustwochenende haben die Mitglieder des Ortsrats Lindau ihr mittlerweile traditionelles Sommerfest auf dem Freizeitgelände am Hopfenberg ausgerichtet. Heinrich Schmidt (CDU) sprach zum letzten Mal als Ortsbürgermeister bei dem Fest – er steht im September nicht zur Wiederwahl.

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Ausgelassene Stimmung beim Sommerfest in Lindau.

Quelle: Müller

Lindau. „Ich hoffe, dass unser Fest ein Erfolg wird“, sagte Schmidt nach dem ökumenischen Gottestdienst. Mehr als 150 Gäste kamen bereits morgens auf das Freizeitgelände am Hopfenberg. Nachmittags stießen auch junge Familien mit ihrem Nachwuchs hinzu.

Harmonisches Miteinander

Seit mehr als 25 Jahren organisiert der Ortsrat das Sommerfest, seit mehr als zehn Jahren stets am ersten Augustwochenende. „Das weiß jeder Verein und hält sich das Wochenende frei“, so der Bürgermeister. „Wir haben ein gutes harmonisches Miteinander“, sagte der 64-Jährige. Nicht nur die Vereine, auch CDU und SPD arbeiteten gut miteinander. Gemeinsam für Lindau, betonte der Ortsbürgermeister.

„Ich muss jetzt keinen Wahlkampf mehr machen." Nach 15 Jahren als Bürgermeister beendet der Christdemokrat seine politische Laufbahn: „Das ist eine lange Zeit, das gebe ich gerne in jüngere Hände weiter.“ Zugleich aber mahnte Schmidt die Bedeutung einer hohen Wahlbeteiligung an. Es sei wichtig, eine starke Vertretung in den Samtgemeinderat zu schicken.

Mehrheiten gewinnen

Durch die geringe Wahlbeteiligung habe zuletzt das halb so große Gillersheim genau so viele Politiker in den Rat schicken können wie Lindau. „Wer etwas aus einem Topf bekommen möchte, muss Mehrheiten gewinnen“, sagte Schmidt.

Einen großen Topf Erbsensuppe, Gegrilltes, Kaffee und Kuchen hielt das Sommerfest für die Besucher kulinarisch bereit. Dazu unterhielt der gemischte Chor „Vierklang“ Lindauer und Gäste.

Auf Heinrich Schmidt könnte im September Rainer Schmidt (CDU) als Ortsbürgermeister folgen. „Weder verwandt noch verschwägert“, sagte Schmidt lachend. Hauptsache, ein Nachfolger mache eine gute Arbeit für Lindau.

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