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Flecken ist wieder in CDU-Hand

Bock erzielt Traumergebnis Flecken ist wieder in CDU-Hand

Im Rat der Gemeinde Gieboldehausen hat Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) künftig eine komfortable Mehrheit hinter sich. Die Freien Wähler GfG (Gemeinsam für Gieboldehausen) konnten nicht davon profitieren, dass der Gruppenpartner SPD keine Bewerber aufgestellt hatte.

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Hat 822 Stimmen in ihrem Heimatort bekommen: Bürgermeisterin Maria Bock (CDU, Mitte).

Quelle: Peter Heller

Gieboldehausen. Bei der Gemeinderatswahl erzielte die CDU 56,78 Prozent, die Freien Wähler 29,85 Prozent, die Grünen konnten ihr Ergebnis mit 13,38 Prozent verdreifachen. Die meisten Stimmen bei den Grünen entfielen auf Reiner Deeg, der in der Wahlperiode von der CDU zu den Grünen gewechselt war. Vor fünf Jahren war die CDU auf 38,77 Prozent abgerutscht, die Freien Wähler erreichten aus dem Stand 30,22 Prozent, die SPD erzielte 29,29 Prozent. Nach Rücktritten und Parteiwechseln war der Rat am Ende der Wahlperiode von 15 auf 13 Mitglieder geschrumpft, die Gruppe FW/SPD/Grüne verfügte über eine Mehrheit gegenüber der CDU mit Bürgermeisterin Maria Bock. Im neuen Gemeinderat ist die CDU mit neun Sitzen vertreten, auf die Freien Wähler entfallen vier und auf die Grünen zwei Sitze.

Markus Gerhardy (CDU) begrüßt das klare Votum der Wähler. „Eine derartige Zustimmung für einen Spitzenkandidaten haben wir lange nicht mehr gehabt“, kommentiert er das „Traumergebnis“ von 822 Stimmen für Maria Bock, die via Losglück Bürgermeisterin geworden war. Bei der Bürgermeister-Kür mit Losen in Überraschungsei-Kapseln hatte Michael Preiß (Grüne) als Gruppenkandidat das Nachsehen gehabt.

Dass sie so viele Wählerstimmen auf sich vereinen könnte, hätte Bock selbst nicht für möglich gehalten: „Jetzt bin ich richtig angekommen und fühle mich nicht mehr als Notgeburt aus dem Ei.“ Die Wahl sei eine gute Chance für einen Neuanfang und ein gutes Miteinander, ohne auf die Querelen der Vergangenheit zurückzublicken.

Das sieht auch Deeg so, der das gute Abschneiden der Grünen als Honorierung konstruktiver Ratsarbeit wertet. Deeg sieht keine Notwendigkeit, wieder eine Gruppe mit den Freien Wählern zu bilden, will „lösungsorientiert mit allen Ratsmitgliedern zusammenarbeiten“ und geht davon aus, dass sich das Klima im Rat verbessert.

Die Freien Wähler als noch frische politische Kraft hätten erneut ein passables Ergebnis erreicht, sagt Hubert Hackenfort: „Eine starke SPD fehlt, wir werden kritisch und konstruktiv die Rolle der Opposition einnehmen.“

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