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Besonderes Klangerlebnis

Flötengruppe feiert 30-jähriges Bestehen Besonderes Klangerlebnis

Die Flötengruppe der evangelischen Kirchengemeinden Gieboldehausen und Wollershausen besteht 30 Jahre. Die Mitglieder geben am Sonntag, 23. Oktober, um 15 Uhr ein Konzert in der Gustav-Adolf-Kirche.

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Die Flötengruppe übt für das Jubiläumskonzert.

Quelle: Markus_Hartwig

Gieboldehausen. Hildegard Sorge gründete die Gruppe 1986 mit mehreren Kindern, denen das Instrument Flöte bereits vertraut war. Je nachdem, wo die meisten Teilnehmer herkamen, trafen sie sich in Wollershausen und Gieboldehausen zur wöchentlichen Probe. Zwischenzeitlich gab es abhängig vom Leistungsniveau drei verschiedene Gruppen. Die Mitglieder traten bei Konzerten mit dem Kirchenchor und besonderen Anlässen im Gottesdienst auf. Auch bei Auftritten in Duderstadt, Katlenburg, Northeim und anderen Orten konnten sich die Zuhörer vom Leistungsvermögen der Eichsfelder überzeugen.

„Eine Flöte ist kein Klavier, bei der Flöte muss jeder genau auf den anderen hören“, beschreibt Sorge den besonderen Reiz des Spielens in der Gruppe. Die jetzige Zusammensetzung gibt es seit rund einem Jahr „Ich wollte mit anderen zusammen spielen und nicht nur alleine“, erläutert die 44-jährige Melanie Bienert-Engel, was die Gieboldehäuserin vor fast 30 Jahren in die Gruppe geführt hat. Für Marion Bahr ist das Klangerlebnis in der Gruppe wichtig. Die 61-Jährige mag am liebsten barocke Stücke. „Die Kompositionen klingen so echt, weil es früher nur Holzflöten gab“, berichtet die Gieboldehäuserin. „Ich habe das bei meiner Schwester gesehen, mit sieben Jahren angefangen und Spaß daran gehabt“, erklärt die 15-jährige Kerstin Bublitz, für die Musik „eine Leidenschaft“ ist.

Das Repertoire der Gruppe, zu der auch Kira und Freya Engel sowie Christina Vierke und Elisabeth Pennekamp gehören, umfasst auch modernere Stücke wie „Greensleeves“ oder „The entertainer“, erklärt Sorge. Während des Konzertes am Sonntag will die Gruppe unter anderem Werke von Mozart, Haydn und anderen Komponisten vortragen. Ute Wendler (Flöte) will mit Begleitung von Dorothea Holzhausen (Orgel) die Sonata in F-Dur von H. Thornowitz spielen. Das Publikum hört zudem Werke von Bach, Brahms und die Introduktion und Passacaglia in d-Moll von Max Reger, gespielt von Yannick Bode an der Orgel. Nach dem Konzert gibt es ein Kaffeetrinken im Regenbogenhaus.

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