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Freie Bahn vom Saal zum Biergarten

Niedersachsenhof Gieboldehausen Freie Bahn vom Saal zum Biergarten

Ein vergrößerter Saal, Terrassentüren, von denen aus ein überdachter Außenbereich erreichbar sein wird, und eine offene Küche – die Umbauten am Niedersachsenhof nehmen Gestalt an. Käufer Tobias Borchard bereitet sich auf die Wiedereröffnung der Traditionsgaststätte als Event- und Tagungszentrum vor.

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Am Saal haben Terrassentüren die Fenster ersetzt.

Quelle: Thiele

Gieboldehausen. Eine Veranstaltung soll bereits an diesem Wochenende im Saal des Niedersachsenhofes über die Bühne gehen. Damit die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins Duderstadt und Umgebung von 1881 viel Platz für die rund 500 Tiere zur Verfügung haben, die sie dort ausstellen wollen, hat der Chef des Cateringunternehmens Oppermann den Saal bereits freiräumen lassen. Außerdem sind bereits die Fenster zum Biergarten ausgetauscht worden: Statt der halbhohen Glaselemente hat sich Borchard für bodentiefe Terrassentüren entschieden, die den Weg nach außen öffnen. „So bekommen wir deutlich mehr Licht in den Raum. Außerdem wirkt er damit größer.“

Foto: Thiele

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Borchard will die Türen zudem nutzen, um einen Durchgang zum Außenbereich zu schaffen, der zukünftig vollständig überdacht sein soll. „Wir wollen, dass unsere Gäste bei ihren Feiern möglichst wetterunabhängig sind“, begründet Borchard. „Der Holzbock soll nicht im Regen gesägt werden müssen“, spielt er beispielsweise auf Hochzeitsfeiern an, die zukünftig im Saal und im Biergartenbereich des Niedersachsenhofes gefeiert werden sollen. Die Überdachung soll dabei kein starres Gebilde werden, sondern so flexibel, dass der „Blick ins Freie“, den Borchard besonders schätze, nicht verstellt werde. Vielmehr solle es sich um einen Schattenspender bei starkem Sonnenschein und einen Regenschutz handeln.

 
Die Umbauten an den Fensterfronten, die Öffnung der Sicht auf die Küche und die Umsetzung der Brandschutzauflagen der Gemeinde bildeten derzeit den ersten Bauabschnitt, erklärt Borchard. Fluchtwege mussten geschaffen und neu verplant werden, Brandschutztüren eingesetzt werden. „Das hatte oberste Priorität“, sagt Borchard. An den Umbauten seien rund zehn Firmen beteiligt gewesen, allesamt aus der Region.

 
Im zweiten Schritt sollen nun die Garagen entfernt werden, um auch auf der nach Süden ausgerichteten Seite Luft zu schaffen. „Unsere Gäste sollen komplett im Grünen sitzen können“, sagt Borchard. Mit den Arbeiten solle nach dem Lutzeball begonnen werden, der im Niedersachsenhof ausgerichtet werde. Dazu gehöre auch die optische Umgestaltung des Saales mit rund 750 Quadratmetern. Auch die Clubräume, die 90 und 40 Quadratmeter messen und durch flexible Trennwände angepasst werden können, sollen noch auf Vordermann gebracht werden. Auch in diesem Bereich könne er sich gut vorstellen, Zugänge nach außen zu schaffen und durch bodentiefe Glastüren Licht in den Raum zu bringen, sagt er.

 
Im Bereich der Gaststätte solle allerdings – bis auf kleine Schönheitskorrekturen – alles beim Alten bleiben, kündigt Borchard an. „Mir gefällt dieser urige Kneipencharakter“, sagt er mit Blick auf die dunklen Holzeckbänke und die rustikalen Lampen. Auch die erst vor einigen Jahren renovierten Zimmer des Hoteltraktes blieben zunächst unangetastet.

 
„Ich freue mich schon darauf, dem Objekt wieder Leben einzuhauchen“, sagt Borchard. Mit der Geflügelschau am Wochenende wird dies sicher der Fall sein – beim Lutzeball erst recht.

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