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Frieden halten und Frieden stiften

Kölner Pfarrer Opiéla predigt zum Wallfahrtauftakt in Germershausen Frieden halten und Frieden stiften

Mit der kleinen Wallfahrt hat in der Kirche Mariä Verkündigung in Germershausen am Ostermontag die Wallfahrtsaison 2016 begonnen. Pfarrer Jan Opiéla zelebrierte die Heilige Messe mit mehr als 120 Gläubigen.

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Pfarrer Jan Obiéla verteilt vor der Messe Sinnsprüche für den Tag als Ostergeschenke.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Germershausen. „Für die Eingeweihten ist die Auferstehung das Höchste - Weihnachten ist halt nur einfacher zu verstehen“, erläuterte der Pfarrer, der als Seelsorger der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für die Sinti und Roma ist. Dieser Ostermontag sei sinnbildlich gewesen: Frühmorgens war der Kölner Pfarrer gen Eichsfeld gefahren, in den Sonnenaufgang, in die Auferstehungsszene, zur Wallfahrt nach Germershausen:

„Das ist der Punkt, wo man bei der Mutter Gottes zur Ruhe kommt.“ Das gemeinsame Brotbrechen sei der Knackpunkt, denn „von alleine tut sich nichts - nur Muttergottes-Statue und Brot alleine sind es nicht.“ Opiéla forderte die Gottesdienstbesucher zu einem veränderten Blick und zu Gesprächen miteinander auf: „Sie müssen in Germershauen und in den Nachbarkirchorten unbedingt Frieden stiften und Frieden halten.“

Das Evangelium des Ostermontages erzählte von der Begebenheit, als Jesu mit Jüngern nach Emmaus ging. „Das Emmaus in der Bibel finde ich in den Herzen der Menschen,“ sagte Alexandra Bömecke, „und deshalb finde ich es überall.“ Cornelia Kurth-Schaf vom Wallfahrtsteam gab im Anschluss eine Übersicht über die anstehenden Wallfahrten in Germershausen.

Zur 90. Frauenwallfahrt am Sonntag, 1. Mai, erwarten die Germershäuser als Zelebranten Dr. Joachim Wanke, Altbischof des Bistums Erfurt. Bis zur Rosenkranzandacht mit Lichterprozession am Sonntag, 30. Oktober, dauert die diesjährige Saison. gm

Alle Wallfahrtstermine sind im Internet unter gturl.de/ wallfahrten zu finden.

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