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Fritz Güntzler rügt Bernhard Reuter

Politischer Aschermittwoch in Gieboldehausen Fritz Güntzler rügt Bernhard Reuter

Sauer aufgestoßen ist dem CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler die Rede von Landrat Bernhard Reuter (SPD) beim Politischen Aschermittwoch der SPD in Gieboldehausen. „Lieber viele schwarze Nullen im Kreishaushalt als viele schwarze Nullen im Kreistag“, hatte Reuter gesagt.

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Gieboldehausen. Bei allem Verständnis für die närrische Zeit dürfe die Grenze des demokratischen Miteinanders nicht für einen billigen Lacher überschritten werden, meint Güntzler: „Ich gehe zum Lachen bestimmt nicht in den Keller, aber persönliche Beleidigungen finde ich auch am politischen Aschermittwoch nicht lustig.“ Angesichts der aktuellen Herausforderungen sei es vielmehr angezeigt, als Demokraten zusammenzustehen.„Mir fallen im Moment eher andere politische Gruppen in Deutschland ein, die Anlass bieten, dass man sie durch den Kakao zieht“, sagt Güntzler.

Das sei aber nicht Aufgabe eines Landrates, der als Hauptverwaltungsbeamter streng genommen einer amtlichen Neutralitätspflicht unterliege. Reuter tue sich mit seinen Äußerungen ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl keinen Gefallen. Im Wahlkampf 2011 habe er noch mit einem „Fairness-Abkommen“ bei den Wählern punkten wollen, inzwischen scheine ihm dieser Fair-Play-Gedanke abhanden gekommen zu sein.

„Den Schuh muss man sich erst einmal anziehen“, kontert Reuter unter Bezug auf sein Zitat: „Sich da persönlich beleidigt zu fühlen und gar den demokratischen Konsens gefährdet zu sehen – das ist schon Verärgerung mit Vorsatz.“

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