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Jubiläum stärkt Zusammenhalt

Gieboldehausen Jubiläum stärkt Zusammenhalt

Pfarrer Matthias Kaminski hat der Schützenbruderschaft Sankt Sebastian Gieboldehausen eine Ehrenscheibe gestiftet. Vorsitzender Martin Creutzig zog am Montag eine positive Bilanz des fünftägigen Jubiläumsschützenfestes, das mit dem Schützenfrühstück endete.

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Prost: Die Schützen stoßen auf das Jubiläum an.
 

Quelle: Soeren Kracht

Gieboldehausen. Mehr als 300 Besucher kamen am Mittag zu dem Schmaus ins Zelt auf dem Festplatz Kleiner Anger. Bevor die Gäste ihren Hunger stillen könnten, übergab Pfarrer Matthias Kaminski „aus tiefsten Herzen“ eine von ihm gestiftete Ehrenscheibe an Creutzig. Dies sei „ein Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber der Schützenbruderschaft Sankt Sebastian“. Dazu gehörten auch der Fanfarenzug „gut drauf“ und der Spielmannszug. Sie bildeten eine Einheit, „die euch stark machen“, sagte er an die Mitglieder gewandt und erhielt für diese Aussage kräftigen Beifall.

Verbundenheit zur Kirchengemeinde

Gewidmet sei die Scheibe dem Heiligen Laurentius erklärte der Geistliche und erinnerte wie bereits während des Schützengottesdienstes an die Verbundenheit der Sankt Sebastianer zur Kirchengemeinde. „Gieboldehausen kann stolz auf euch sein und euer Pfarrer ist es auch“, betonte Kaminski, der sich bei den Schützen für das Geschenk des Jubiläumsfestes bedankte.

„Wir werden diese besondere Scheibe in den kommenden Jahren immer nur während unseres Schützenfestes ausschießen“, kündigte Creutzig an. Das erste Mal werde sie in diesem Jahr vor dem Schützenball ausgeschossen. Die genauen Regularien würden noch festgelegt.

In seinem Tischgebet erinnerte der Geistliche daran, „dass es uns saugut geht“. Kaminski: „Unser Tisch ist immer reichlich gedeckt und wenn wir meckern, dann meckern wir über Lapalien, ob die Erbsen nicht durch sind oder warum es keine Möhren gibt“, nannte er zwei Beispiele und erinnerte anschließend daran, dass es auf der Welt Menschen gebe, „die aus Mülltonnen leben, die gar nichts haben“.

Schützenfrühstück 2017 in Gieboldehausen

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Vor diesen nachdenklich stimmenden Worten hatte Kaminski den „super Verlauf“ des Festes gewürdigt. Es sei ein Fest der Begegnung, der Gemeinschaft und des Miteinanders gewesen, bei dem sich alle Teilnehmer wohl gefühlt hätten. Kaminski: „Ich habe noch keinen gehört, der gemeckert hat“.

Von vielen positiven Rückmeldungen berichten auch die Organisatoren. Dies gelte für alle Programmpunkte von den beiden Umzügen über den Gottesdienst und den Plattdeutschen Abend bis zur Ampelparty und den Tanzabenden mit Live-Musik im Festzelt. Die Torsten Witt Band habe mit ihren beiden Auftritten am Sonnabend und Sonntag die Erwartungen der Organisatoren erfüllt. „Die Leute hatten Spaß mit denen und es wurde viel getanzt“, berichtet Creutzig. Die Seulinger Schützen überraschten die Gastgeber mit einem riesigen weißen Schwan aus Pappe, den sie durch das Zelt schoben. „Es ist eine gute Tradition, dass wir bei den Schützenfesten das Lied vom weißen Schwan singen“, erklärte Creutzig den Hintergrund.

Rekordbeteiligung bei Schießwettbewerben

 „Superspitzenmäßig“ sei die Beteiligung bei den Schießwettbewerben gewesen, erklärte Vereinsschießsportleiter Jürgen Creutzig. Beim Bürgerkönigsschießen und beim Schießen auf die Jubiläumsscheibe hätten jeweils 140 Interessierte ihr Schießtalent getestet. 38 Teilnehmer und damit soviel wie noch nie hätten am Schüler-Bürgerkönigsschießen teilgenommen, nennt Creutzig noch eine weitere Zahl.

Die Vorbereitung und Ausrichtung des Programm habe den Zusammenhalt innerhalb der Bruderschaft gestärkt und ein wachsendes Miteinander der regionale Vereine deutlich gemacht. Die hohe Beteiligung am Festumzug sei ein Beleg dafür.

Von Axel Artmann

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