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Ende einer turbulenten Wahlperiode

Gemeinderat Gieboldehausen Ende einer turbulenten Wahlperiode

Kontroversen um die Windenergie und den Niedersachsenhof haben die zu Ende gehende Wahlperiode im Gieboldehäuser Gemeinderat beherrscht. In der letzten Ratssitzung eckte Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) mit einer kurzen Rückschau an.

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Gieboldehausen. Der Rücktritt von Bürgermeister Otmar Pfeifenbring (SPD), Mandatsverzichte, Nachrücker, wechselnde Mehrheiten, eine ausgeloste Bürgermeisterin und ein teilweise harter Schlagabtausch. Die Schlagworte, die Bock im Rückblick auf eine turbulente Wahlperiode nannte, verband sie mit einer allgemeinen Entschuldigung für „Anfeindungen, die es im Rat gegeben hat“ und dem Bild Gieboldehausens in der Öffentlichkeit sowie Dank an die Verwaltung, die „eine Flut von Anträgen zu bearbeiten hatte“.

Hackenfort widerspricht Bock

Positiv hob sie den Verkauf und Erhalt des Niedersachsenhofs sowie die Seniorenarbeit hervor, die durch den Senioren-Helferkreis einen Aufschwung erlebt habe.

Der Verkauf des Niedersachsenhofes - egal, an wen - sei eine gute Lösung gewesen, meinte Hubert Hackenfort (Freie Wähler GfG), widersprach aber der Tendenz von Bocks Aussagen. „Streit gehört dazu, wir lagen in grundsätzlichen Punkten auseinander“, meinte Hackenfort: „Wir brauchen keinen stromlinieförmigen Rat.“

Die meisten Ratsmitglieder sind bei der Gemeinderatswahl nicht mehr angetreten oder gewählt worden. Die SPD, die in der letzten Sitzung der Wahlperiode nicht vertreten war, hatte keine Kandidaten aufgestellt. Bock dankte den ausscheidenden Ratsmitgliedern für viele Jahre ehrenamtlicher Arbeit zum Wohl der Gieboldehäuser Bürger.

Neun Ratsmitgliederscheiden aus

„Es ist nicht gerade so, dass uns Kandidaten die Tür einlaufen“, merkte Bock an und sprach von einem Spagat zwischen eigenen Interessen und den Interessen der Bürger: „Man muss so manche Kröte schlucken und Kompromisse finden.“

Von der Bürgermeisterin geehrt wurden - zum Teil in Abwesenheit - die ausscheidenden Mandatsträger, von denen Katharina Haase (CDU) und Horst Denecke (CDU) mehrere Perioden im Rat vertreten waren. Ausgeschieden sind außerdem Jörg Ripping (SPD), Irina Au (CDU), Wolfram Döring (FW), Michael Döring (FW), Ilja Kopp (SPD) und Paul Fiedler, der für die SPD angetreten war, dann eine Gruppe mit der CDU gebildet hatte und dessen Mandatsverzicht in der finalen Ratssitzung festgestellt wurde. Verabschiedet wurde auch Michael Preiß (Grüne), der auf seinen Sitz im neuen Rat aus beruflichen Gründen verzichtet hat und für den sein Sohn Christopher Preiß nachrückt.ku

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