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Gemeinschaftserlebnis im Wald

Rhumspringe verkauft Weihnachtsbäume Gemeinschaftserlebnis im Wald

Hochbetrieb im Wald: Rund 500 Besucher sind am Freitag und Sonnabend zur Schutzhütte Eckernkamp gekommen, um sich in deren Umfeld einen Weihnachtsbaum  auszusuchen. „75 Prozent haben ihren Baum selbst geschlagen“, hat Forstwart Fritz Brümann registriert. Rund 5000 Bäume hätten zur Auswahl gestanden.

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Männersache: Den Baum fürs Fest suchen sich Lukas (links) und Matthias Leonhardt aus Göttingen selbst aus. Die Säge haben sie auch gleich mitgebracht.

Quelle: hs

Rhumspringe. Viele Interessenten gingen von Baum zu Baum und nahmen die Exemplare genau unter die Lupe, bevor sie sich entschieden. „Bei manchen dauert es bis zu zwei Stunden“, so Brümann. „Frauen haben immer das Sagen“, fügte Godehard Jacobi, Vorsitzender der Realgemeinde Rhumspringe, schmunzelnd hinzu. Der Trend gehe hin zur Nordmanntanne, da sie die weichesten Nadeln habe.

 

Viele Besucher kamen mit eigener Säge. Wer keine dabei hatte, bekam eine geliehen. Rund fünf bis zehn Minuten brauchten die meisten, um den Baum ihrer Wahl vom Stamm zu trennen. Männer der Realgemeinde steckten den Baum ins Einnetzgerät. Dann wurde das Weihnachtssymbol mit Autos, Treckern und Sackkarren abtransportiert.

 

Brümann hatte für Käufer einen Tipp: Bevor der Baum zu Hause ins Wasser gestellt werde, sollte man zuvor noch einen Zentimeter vom Stamm abschneiden, weil er ansonsten verharze und kein Wasser aufnehme. Der Forstwart empfahl, etwas Glycerin in das Wasser zu geben. „Das wirkt Wunder, das ist Dünger für ihn“, erläuterte der Fachmann.

 

„Es ist ein Gemeinschaftserlebnis hier“, sagte Herbert Diedrich aus Rhumspringe. Wichtiges Auswahlkriterium für ihn sei, dass der Baum eine schöne Verästelung habe. Das Selbstschlagen habe Tradition in der Familie und so machte auch Enkelkind Luca der Umgang mit der Bügelsäge viel Spaß. „Es ist ein schönes Feeling, wenn man den Baum selber geschlagen hat“, meinte Markus Diedrich aus Hilkerode, als er mit einer Nordmanntanne aus dem Wald kam. Bevor es für die Käufer wieder heimwärts ging, machten viele noch einen Abstecher in die Schutzhütte, um sich mit Bratwurst und Glühwein zu stärken oder zu klönen.

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