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Bilshausen wächst im Osten

Nach Endausbau der Straße „An der Reeke“ Bilshausen wächst im Osten

Langsam, aber stetig hat sich seit 2003 der erste Abschnitt des Neubaugebietes Teufelsgraben mit Häusern gefüllt. Der Endausbau der Erschließungsstraße „An der Reeke“ liegt jetzt in den letzten Zügen, in diesem Jahr soll ein weiterer Abschnitt vorläufig erschlossen werden.

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Im ab Mitte der 1960er-Jahre bebauten Baugebiet „Hessenberg“ wohnen allein 460 der rund 2360 Einwohner Bilshausens.

Quelle: Mahnkopf

Bilshausen. 56 Baugrundstücke umfasst die Planung für das Baugebiet Teufelsgraben oberhalb des Osterbergforstes, das in drei Abschnitten erschlossen werden soll. Von den 27 Bauplätzen des ersten Abschnitts stehen nach Angaben von Verwaltungsvertreter Klaus-Dieter Grobecker nur noch zwei zum Verkauf. Weitgehend abgeschlossen ist der Endausbau des vor mehr als einem Jahrzehnt vorläufig erschlossenen ersten Teilbereichs, der über den Kapellenweg erreichbar ist. Der ist jetzt bis zum Gemeindeverbindungsweg in Richtung Höherberg erneuert worden. Auf der Ostseite der Straße wurde ein Gehweg angelegt, der durchgängig ins Neubaugebiet führt, ohne die Fahrbahn zu kreuzen. Das sei auch mit Blick auf Kinder und Schüler geschehen, sagt Grobecker. Durch den Gehweg, der über das Sandsteingewölbe des Brückenbauwerks Oehrsche Beeke verläuft, ist dort auch eine Einengung entstanden, die als Tempobremse wirken soll.

90 Prozent Anwohnerbeteiligung

Der Straßenausbau in Kapellenweg und Reeke schlägt mit rund 600 000 Euro zu Buche, teilt Grobecker mit. Davon entfallen rund 500 000 Euro auf den Endausbau der Reeke mit einer Anwohnerbeteiligung von 90 Prozent. Die meisten Grundstücke sind bereits bebaut, auch eine Zahnarztpraxis ist dort angesiedelt.

Vorläufig mit Baustraße und Kanälen erschlossen werden sollen 2017 zwölf weitere Grundstücke in der von der Reeke abzweigenden Straße „Höherbergblick“, der dritte Abschnitt mit noch einmal 17 Bauplätzen zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Ursprünglich sollte der „Höherbergblick“ auf den „Beerengrund“ stoßen und damit den Kreis zum Baugebiet Hessenberg schließen, davon hat die Gemeinde inzwischen aber abgesehen. Stattdessen bleibt es bei Wendeplätzen im Neubaugebiet Teufelsgraben.

Keine Direktverbindung zum Hessenberg

Im ab Mitte der 1960er-Jahre bebauten Baugebiet „Hessenberg“ wohnen allein 460 der rund 2360 Einwohner Bilshausens. Eine Baulanderweiterung und -erschließung des Teufelsgrabens von dort aus sei schon wegen des Bestandsschutzes für einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Vergangenheit nicht möglich gewesen, sagt Grobecker.

Für vier der zwölf Grundstücke im zweiten Bauabschnitt gibt es bereits Interessenten. Potenzielle Bauherren können sich in der Gemeindeverwaltung melden.

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