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Projektstart im Jugendraum

Ideen zum Klimaschutz Projektstart im Jugendraum

Jugendliche entwickeln Klimaschutzprojekte und setzen diese gemeinsam mit Partnern um - das ist der Kern von „Wir wollen mehr“. Zehn Kommunen sind für das vom Umweltministerium geförderte Modellprojekt ausgewählt worden - unter anderem Krebeck. Dort soll am Donnerstag der Startschuss fallen.

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Krebeck. Jugendliche aus Krebeck und Renshausen sind dazu aufgerufen, sich mit ihren Ideen für mehr Beteiligung und mehr Klimaschutz einzubringen. „Ein Ziel wäre, den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß in unserer Gemeinde zu senken“, erklärt Stephan Hörschelmann, stellvertretender Bürgermeister in Krebeck (Grüne). Wie das gelingen könne - da seien die Jugendlichen gefragt. Zur Bestimmung des Ist-Zustandes und um erste Ideen zu sammeln, wollen sie am Donnerstag, 13. Oktober, ein erstes Arbeitstreffen abhalten. Beginn ist um 18 Uhr im Jugendraum. Beteiligen könne sich jeder, der in den kommenden drei Jahren - so lange läuft das Modellprojekt - unter wissenschaftlicher Begleitung mithelfen wolle, etwas für den Klimaschutz zu tun, so Hörschelmann.

Krebeck sei die kleinste unter den zehn ausgewählten Projektkommunen, berichtet Hörschelmann. Zugleich hätten die Orte Krebeck und Renshausen trotz der nur rund 1.100 Einwohner jeweils einen Jugendraum - wobei der in Renshausen derzeit noch im Entstehen sei und demnächst eröffnet werden solle. Das stelle eine Besonderheit dar. „Andere Kommunen werden zu anderen Inhalten untersucht“, erklärt der Grünen-Politiker.

Projektnehmer ist „Zirius“, das Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung der Universität Stuttgart. Von hier aus sollen die Projektgruppen in den kommenden Jahren auch betreut werden, so Hörschelmann.

Wie auf der Website des Projekts zu lesen ist, bestehe eines der Ziele darin, Jugendliche direkt in die Umsetzung kommunaler Klimaschutzkonzepte einzubeziehen. Sie sollen Teil der Entscheidungsfindung sein, welche Klimaschutzmaßnahmen sie umsetzen wollen. Auch sollen sie selbst aussuchen können, mit welchen Kooperationspartner n wie Vereinen, Bildungseinrichtungen oder Unternehmen sie Projekte umsetzen möchten. Dadurch werde die Diskrepanz zwischen „Nicht mitbestimmen dürfen“ und „Folgen tragen müssen“ verringert, heißt es in der Projektbeschreibung.

Geplant seien in der weiteren Folge bis zu zehn Workshos im Anschluss an die Auftaktveranstaltung. Die Ergebnisse sollen unter anderem in jährlichen Zwischenberichte und einem Abschlussbericht 2019 zusammengefasst werden.

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